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Massimo Castell Beiträge

80% der Bitcoins sind geschüft!

Ich bin heute nebenbei auf diese Information gestoßen. Und ich muss zugeben, wenn man die Hintergründe nicht kennt, dann ist das Erschreckend.

Bitcoins werden ja eigentlich nicht erzeugt. Dieses Gerücht hält sich hartnäckig, da ja auch von Schürfen die Rede ist. Die Technologie dahinter ist jedoch anders.

Damit Transaktionen auf der Blockchain festgeschrieben werden, muss ein Teilnehmer, der sogenannte Miner, erst ein mathematisches Problem lösen. Der erste Miner, der dieses Problem löst, hat das Recht gewonnen den Block zu beschreiben, wenn mehr als die Hälfte der Teilnehmer zustimmt, dass die Lösung richtig ist. Dann darf er alle anstehenden Transaktionen in den Block schreiben. Das ist der sogenannte „Proof of Work“. Dieser kostete sehr viel Rechenleistung und damit Energie. Das ist auch der Grund, warum immer gesagt wird, dass Bitcoin mehr Energie verbraucht wie Dänemark. Alle Miner berechnen diesen Hashwert etwa alle 10 Minuten.

Damit auch Miner diesen Proof of Work leisten bekommen Sie alle Transaktionengebühren gutgeschrieben. Diese Gebühren werden von jedem der eine „Überweisung“ durchführt variable an der Transaktion festgelegt. Und zusätzlich schüttet die Blockchain im Augenblick (Januar 2018) noch 12,5 Bitcoin zusätzlich aus. Das ist das buchstäbliche schürfen der „Dinger“ aus dem mathematischen Nirvana.

Nun ist Bitcoin, auf Grund der kryptographischen und mathematischen Regeln, eine begrenzte Ressource. Es wird nur 21.000.000 Bitcoins geben, damit ist Bitcoin so gesehen eine deflationäre Währung. Wenn dieser Punkt erreicht ist, dann werden beim Beenden des Proof of Work keine Bitcoins mehr ausgeschüttet und der Miner kassiert „nur“ die Transaktionsgebühren.

Das ist der kritische Punkt von Bitcoin. Denn wenn sich das Minen wegen den hohen Energiekosten nicht mehr lohnt, werden vielen Miner, die das professionell betreiben, auf den nächsten Coin weiterziehen. Die Verbleibenden werden ihre Unkosten nur aus den Transaktionsgebühren ziehen müssen. Also werden Sie nur die Transaktionen mit einer hohen Gebühr in den Block schreiben, da diese beschränkt ist und damit nur eine bestimmte Anzahl an Transaktionen tragen kann. Das bedeutet Bezahlvorgängen für z.B. einen 3 Euro Cappuccino ohne Transaktionsgebühr (da es bei so einer kleinen Summe keinen Sinn macht) würden sich zeitlich ziehen da niemand diese in die Blockchain schreiben will. Das wäre natürlich der Tod einer Alltags-Währung.

Mit dieser Information im Hinterkopf zu erfahren, dass Anfang 2018 schon 80% der Bitcoins geschürft sind, ist erschreckend. Bitcoin ist 2017 erst so richtig in das Bewusstsein der Menschen gekommen. In den vergangenen 9 Jahren wurden schon 80% gerechnet. Dann ist also schon in 2 Jahre das Ende? Genau zu dem Zeitpunkt, an dem er richtig losgehen soll?

Zum Glück nicht.

Die Ausschüttung wird in regelmäßigen Abständen halbiert. Da sollte für die Unkosten der Miner auch kein Problem sein, denn der Preis/Wert des Bitcoins sollte immer höher werden, da er deflationär angelegt ist. Am 09.Juli 2016 wurde die Ausschüttung von 25 BTC auf 12.5 halbiert. Gestartet ist die Blockchain mit 50 BTC Ausschüttung pro Block und die nächste Halbierung auf 6,25 BTC wird 2020 erwartet. Das von mir beschriebene End-Szenario soll damit erst 2140 eintreten. Anbei eine kleine Grafik von blockchain.info die das Volumen gut veranschaulicht. Auf der Seite sind übrigens viele weitere sehr informative Diagramme.

 

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Alexa. Drucke meine Zeichnungen aus.

Ich war sehr erfreut als gestern mein Weihnachtsgeschenk aufgemacht habe und ich ein Amazon Echo in den Händen hielt. Seit langem liebäugelte ich mit dem Gedanken, habe es jedoch nie gekauft. Ein Frage die mich immer beschäftigte war, was genau macht man denn mit so einem intelligenten Lautsprecher? Und durch Zufall stoße ich auf dieses Bild in Olegs Blog.

Wie böse Zungen schon behaupten, werden die Lautsprecher hauptsächlich und mit Abstand nur zum Musik spielen, Wettervorhersagen und als Timer verwendet. An sich ziemlich teure Geräte nur für diesen Zweck.

Ich finde jedoch, dass da mehr dahinter steckt. Wir sind halt noch nicht bereit mit einem Assistenten per Sprache zu kommunizieren wie z.B. die Crew der Enterprise. Und mal abgesehen, dass Alexa, Google Home, Cortana gerade noch in den Kinderschuhen stecken und die Intelligenz, die sie an den Tag legen, auch diesen Kindern entsprechen. Ist das ein erster Schritt in unsere Zukunft.

Ich hatte mal die Idee einen Chatbot mit unserem PLM System zu verbinden. Chatbots waren genau vor einem Jahr die Sau die durch das Internetdorf getrieben wurde. Chatten ist jedoch etwas, zu dem Menschen noch weniger einen Draht haben. Auch wenn heutzutage ohne Whatsapp, Facebook Messenger, Telegram und Threema die Koordinations-Kommunikation nur sehr schwer möglich ist.

Was ich jedoch deutlich sehen kann ist eine Verbindung ein Spracherkennungsdienst mit dem PLM System. Solche Szenarien wie „Alexa schicke mir bitte die Layoutzeichnung des Werk per Email“ oder besser „… zeige uns die Zeichnung auf dem Beamer„. Denkt man jetzt noch eine Stufe weiter und bringt den Algorithmen die PMI Informationen bei, dann würde in der Fertigung an der CNC Maschine dies hier gehen. „Alexa, wie waren nochmal die Toleranzen der 5mm Bohrung in B3?“ oder „Sage mir alle Änderungen des Änderungsindex D„. Es würde eine neue Welt aufgehen. Kein herumtelefonieren in der Hoffnung jemanden anzutreffen, kein Warten auf die Antwortemail, die auch nur beinhaltet „Ich weiß nicht was Sie meinen, lassen sie uns telefonieren sobald ich aus meinen Meetings draußen bin.„. Man fragt nach der Lösung und bekommt diese von der Maschine geliefert.

Für die Kaffeepause: Ihr sollte euch man Gedanken machen welche wiederkehrenden Fragen auftauchen und versuchen diese in ein „Rezept“ zu packen. Denn irgendwann kann man diese Rezepte sicherlich einer Maschine geben um sie abzuarbeiten.

 

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Die Revolution der KIs

Gerade lese ich den Beitrag „Wie revolutionär ist KI tatsächlich“ auf boot.ai.

Vollgepackt mit Phrasen wir toll KI ist und es zum Grundstein der nächsten IT Plattformen wird. So wichtig wie Elektrizität.

Ganz unrecht hat der Autor nicht. KIs werden immer intelligenter nicht zuletzt durch die immer performantere Hardware. Erst neulich hat Nvidia die neue Titan V vorgestellt. Der Traum eines jeden Daten Analysten mich eingeschlossen.

Aber auch die immer größere Verbreitung bringt neue schlaue Köpfe ins Boot des Maschinellen Lernen. Dadurch kommen auch neue Ideen und bessere Algorithmen heraus. Und der Weg zu generellen Künstlichen Intelligenz wird immer mehr zur Autobahn.

Aber ist KI so benutzbar wie Strom? Oder sogar so benutzbar wir ein PC? In Zukunft sicherlich. Vielleicht sogar früher als gedacht. Im Augenblick jedoch noch nicht. Wir stecken noch in den Kinderschuhen. Der Hype gerade verleitet zu denken, ich werfe der Grafikkarte Big Data technisch alle Daten hin und schon spuckt mir der Rechner den besten Weg heraus wie ich in meiner Industrieanlagen Strom sparen kann. Oder ich weiß wann Bauteile ausfallen und schon die Bestellung auslösen kann noch bevor ein Schaden entsteht. Im Augenblick sind jedoch noch so viel Vorarbeiter zu machen. Die Algorithmen müssen trainiert werden. Und wehe die Datenbasis ist nicht sauber und durchdacht. Overfitting oder unerwünschte Ergebnisse sind an der Tagesordnung. Ich möchte ja nicht schon wieder an Tay, den Chatbots von Microsoft, erinnern.

Ich kann es selbst nicht erwarten, diese hilfreichen KIs zu erleben. Und ich bin mir auch sicher, dass das noch zu meinen Lebzeiten passieren wird. Es ist jedoch noch ein sehr spannender Weg dahin.

Was denkt Ihr darüber? Liege ich falsch? Gibt es schon eine Alexa, Siri oder Cortana die mir mein Leben erleichtert anstatt eine SMS fünf mal zu diktieren?

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Jedi Tricks – Irfanview – Screenshots

Heute schreibe ich über mein Lieblingsbild Bildmanipulationsprogramm Irfanview. Das Tool ist eine Eierlegendewollmilchsau was Bildmanipulationen betrifft. Irfanview war eigentlich ein Viewer. Es wurde jedoch immer weiter erweitert, dass es jetzt viele kleine Tricks beherrscht. Es ist nicht mit Gimp oder Photoshop zu vergleichen, sondern mehr für alle andere Aufgaben. Batchverarbeitung zum Bilder vergrößern/verkleinern, umbenennen, Wasserzeichen einbauen, in andere Formate konvertieren usw. Farben/Farbkanäle bearbeiten, „Rote Augen“ entfernen, Beschneiden und verlustfrei drehen. Und natürlich das Tool um schnell Bilder in einem Verzeichnis durchzuscannen und anzuschauen.

Heute zeige ich euch eine Funktion, die nicht so bekannt ist. Screenshots mit Irfanview durchführen. Jetzt kann man natürlich sagen: „Was soll das Massimo? Mit dem Snipping Tool von Windows hat man doch alles.“ Ja, das Snipping Tool ist schon gut und in manchen Stellen sogar besser. Z.B. wenn man etwas mit einem „Marker“ hervorheben will. Aber Irfanview kann den Mauszeiger und aufgeklappte Menüs abfotografieren. So heißt auch die Funktion.

Diese startet man mit „c“.

Und schon sieht man, was Irfanview alles kann. Wenn man das gleiche machen wie mit dem Snipping Tool, dann wählt man 5 aus und drückt Return. Also „c“ „5“ „Return“. Und schon kann man den gewünschten Rahmen ziehen.

Option 1 und 2 braucht man wenn man die aufgeklappten Menüs fotografieren will. „c“ „2“ „Return“. Dann das Menü aufklappen, wie man es braucht. Und mit „Strg“+“F11“ bekommt man das Foto.

z.B sowas:

Das Tastaturkürzel kann natürlich links oben verändert werden. Man kann auch einen Timer ablaufen lassen und Irfanview macht dann automatisch das Foto.

Im unteren Rand des Fotografieren Fenster kann man einstellen, was nach dem Fotografieren passieren soll. Screenshot automatisch ausdrucken oder vielleicht automatisch speichern, wenn man eine Reihe an Screenshots erstellen will.

Doch wie habe ich den genau das Bild des Menüs mit dem Zeiger gemacht? Zuerst fotografiert man den „aktuellen Monitor“ Option 2. D.h. „c“ „2“ „Return“. Dann das Menü aufklappen und den Mauszeiger an die gewünschte Position und „Strg“+“F11“. Damit bekommt man jedoch den gesamten Bildschirm ins Irfanview Fenster.

In diesem Fester zieht man einfach einen Kasten mit der linken Maustaste

und klickt „Strg“+“y“. Das ist die Freistellen Funktion. Und schon hat man nur den Ausschnitt.

Und sollte man sich verschnitten haben. Mit Rückgängig („Strg“+“z“) hat man wieder das gesamte Bild.

Kommen wir jedoch zu einer etwas umständlicheren Funktion. Im Snipping Tool kann man einfach den gelben Marker anklicken und eine besondere Stelle „freihändig“ hervorheben. Das gibt es im Ifranview nicht. Man muss einen Kasten über den Bereich ziehen, denn man markieren will. Dieser ist natürlich komplett verschiebbar, einfach auf die Ränder klicken und „schieben“.

Shift“+“g“ und das „Farbe ändern“ Menu geht auf.

Wenn man jetzt den Regler für die Farbe Blau ganz nach rechts schiebt, entsteht der gelbe Marker Effekt, den man im Vorschaufenster oben rechts sieht.

Der Vorteil wiederum ist, man kann auch die anderen Regler verschieben und auch einen roten, grünen oder orangen Marker simulieren. Auch kann man z.B. Bereiche mit dem „Kontrast“ und „Gamma-Korrektur“ ausgrauen. Wenn Ihr aufgepaßt habt, dann sieht ihr den Effekt in einem vorhergehenden Screenshot. Jedoch leider immer nur rechteckig.

 

Und malen kann man auch. Mit „F12“ erscheint die Toolbox die rechts abgebildet ist.

Und mit diese kann wiederum alles machen, was ein Bildbearbeitungstool beherrscht. Pinsel, Füllen mit dem Farbeimer, Linen und Rechtecke zeichnen und sogar einen Clone Stempel hat man. Einfach mal mit den Funktionen rumspielen.

 

 

Das war’s. Wenn Ihr noch Fragen habt, einfach ein Kommentar hinterlassen oder per Twitter.

Möge die Macht mit euch sein.

 

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Die Maschinen und die Kunst

Letzte Woche hat sich mein Post über die Urheberrechte gedreht. Dort erwähnte ich, dass ML Algorithmen auch Kunst erzeugen. Im Laufe der Woche bin ich auf die Podcast Folge Doug Eck – Expressive AI-Generated Music with Google’s Performance RNN des super Podcast TWiML & AI gestoßen. In dem Interview geht es genau um Machine Learning im Bereich der Kunst. Er erklärt unteranderem wie Maschinen Dinge wahrnehmen. Besonders im Vergleich zwischen Musik und Bilder.

Eines der beliebtesten App in der letzten Zeit war Prisma. Die App konnte den Stil eines Künstlers auf ein beliebiges Bild übertragen. D.h. das eigene Urlaubsfoto konnte damit in ein Kunstwerk von Picasso oder Rembrandt umgebaut werden. Bei Musik ist das nicht möglich. Ein Bild, und damit auch ein Film, sind statische Dinge. Eine Maschine hat Zeit, wie mit einer Lupe von links oben nach rechts unten das ganze Bild anschauen und manipulieren.

Bei Musik ist das anders. Es ist ein Fluss an Informationen das sich nur über die Zeit in ein Gesamtwerk entfaltet. Deswegen kann man nicht einfach einen Teil manipulieren ohne das Gesamte zu kennen oder zu beeinflussen. Sicherlich wird in naher Zukunft jemand die Lösung finden, jedoch im Augenblick ist das Feld noch unbesetzt.

Es ist immer wieder faszinierend, wenn man sich mit verschiedenen Bereichen des Maschinellen Lernen und Künstliche Intelligenz tiefer beschäftigt und diese versucht durch eine mathematische Brille zu sehen. So einfache „Hey Ihr könnt Bilder manipulieren, dann sollte das doch mit Musik auch einfach gehen“ sind dann doch komplett verschiedene Welten mit eigenen einzigartigen Herausforderungen.

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Jedi Tricks – Windows – Tastatur Shortcuts

Wir sind alle auf der Suche nach Produktivitäts Tricks. Wie erledige ich Dinge effizienter und spare dadurch Zeit.

Man braucht dafür nicht sehr viel, die einfachsten Kniffe liegen ganz nah. Zum Beispiel ist eine Sache die Mauszeigergeschwindigkeit auf das Maximum stellen. Das ist zwar die ersten Stunden der Horror, aber danach geht es locker von der Hand. Wenn man dann mal an einem PC sitzt bei dem die Maus langsam ist, merkt man wie umständlich es ist sie immer wieder auf- und abzusetzen.

Noch schneller geht es nur, wenn man gar nicht zur Maus greift. Die Finger sind auf der Tastatur und dort bleiben sie. Und deswegen sind Tastaturkürzel mehr als Gold wert. Meine am meisten verwendeten sind Folgende.

„Strg+x“ „Strg+c“ „Strg+v“ sollte man kennen um Texte oder Daten „auszuschneiden“ „kopieren“ und „einfügen“. Kombiniert mit „Strg+a“ für alles markieren ist man für alles gewappnet. Und falls etwas schief geht kann man mit „Strg+z“ fast alles rückgängig machen. Diese Kombination ist unbezahlbar. Wenn man nicht alles markieren will, helfen einem die folgenden Tasten. Mit „Pos1“ springt man an den Anfang einer Zeile, mit „Strg+Pos1“ an den Anfang des Dokumentes, der Liste, der Tabelle usw.. Die Tasten „Ende“ und „Strg+Ende“ machen das Gegenteil. Jetzt noch gleichzeitig die „Shift“ Taste gedrückt halten und man kann damit z.B. von der Position des Cursors bis zum Ende alles Markieren zum Ausschneiden oder Kopieren oder mit „Entf“ löschen.

„Windows+e“ startet dem Explorer

„Windows+r“ öffnet das Ausführen Fenster. Damit kann man dann direkt Programme ausführen. „calc“ ist der Taschenrechner, „cmd“ die DOS Box und „shutdown -g -t 0“ fährt den Rechner sofort runter.

Apropos Programme. Bloß nicht mit der Maus durch das Startmenü hangeln wenn man Standardprogramme braucht. Man tippt auf die Windows Taste und dann tippt man den Programmnamen. Eigentlich reichen die ersten Buchstaben um das Programm in die Auswahl zu bekommen und dann nur „Return“ drücken um es zu starten:

„Windows, f, i, Return“ => Firefox

„Windows, w, o, Return“ => Word

„Windows, e, x, Return“ => Excel

„Windows, o, u, Return“ => Outlook

„Windows, i, n, Return“ => Internet Explorer

„Windows, i, r, Return“ => IrfanView (auf dieses Juwel komme ich auch bald zu sprechen)

Wenn man einen Ordner im Startmenü mit eigenen Verknüpfungen erstellt, dann klappt das auch mit diesen. Z.B. seine ToDo Liste als Textdatei (auch dazu bald mehr). Einfach „Windows, t, o, d, o, Return“ und schon geht diese auf. Übrigens funktioniert das auf jedem Rechner. Man muß nie fragen „Wo ist den dein Internet Explorer?“ um schnell etwas zu googlen.

Damit fällt auch das ständige minimieren der Fenster, um an die Icons auf den Desktop zu kommen, aus. Icons auf dem Desktop sind es ein Produktivitätskiller. Wobei das Minimieren aller Fenstern ist auch schnell gemacht mit „Windows+m“. Den selben Effekt hat „Windows+d“ wobei der Vorteil davon ist mit nochmaligen „Windows+d“ wird alles wieder hergestellt. Der traditionelle Weg um alles wieder zu maximieren wäre „Windows+Shift+m“.

Zum Schluß noch „F2“ um Dateien umzubenennen. Und „Windows+L“ (ich habe ein großes l verwendet damit man es nicht mit dem großen I verwechselt 😉 ) um den Arbeitsplatz zu sperren wenn man den PC kurz verläßt.

Es gibt noch dutzende weitere Tastaturkürzel. Nicht nur in Windows sondern auch z.B. in Word, Excel und Firefox um Funktionen blitzschnell aufzurufen. Ihr könnt also danach googeln oder warten bis ich wieder ein paar in den Blog werfe.

 

Das war’s. Wenn Ihr noch Fragen habt, einfach ein Kommentar hinterlassen oder per Twitter.

Möge die Macht mit euch sein.

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Urheberrechte für Künstliche Intelligenzen

Ich bin auf einen interessanten Artikel auf dem Blog Boot.ai gestoßen. In diesem wird erwähnt, dass das US-amerikanische Copyright Office entschieden hat, dass Urheberrechte nur an Menschen gewährleistet werden. Das erinnert mich an die Diskussion von damals, als es um ein Selfie eines Affen ging.

Künstliche Intelligenzen erzeugen heute schon Texte, Musik, Bilder. Wenn das so weiter geht, dann werden auch physische Kunstwerke aus 3D Druckern entstehen oder ein Roboterarm töpfert oder bildhauert (oder wie das Verb dazu heißt). Die Künstlichen Intelligenzen erstellen Kulturgüter. Dinge, die unsere Gesellschaft prägen, formen und beeinflussen. Wie zum Beispiel OpenAi als es den „weltbesten“ Dota 2 Spieler geschlagen hat. Seit dem ist die Taktik der KI zum Standardrepertoire der Dota Spieler geworden.

Doch mal angenommen die Rechte würden der KI gewährt werden, an wen würden sie wirklich gehen? Den Schöpfern der KI? Den Schöpfern des Frameworks? Oder richten wir der KI eine Bitcoin Wallet ein bis sie generell genug ist und das selbst entscheiden kann?

Eine Idee ist mir beim Kommentieren des Artikels eingefallen.

Warum geben wir den KIs nicht die Urheberrechte. Die dadurch entstehenden Einnahmen könnten in einen Fond fließen. Dieser wiederum könnte für das bedingungslose Einkommen gebraucht werden. Wenn die KIs uns die Arbeitsplätze wegnehmen, dann könnten sie damit wieder etwas zurückgeben.

 

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Jedi Tricks – Notepad++ – Pre- und Suffixe

Notepad++ ist die Software die ich tagtäglich nutze. Sie hilft mir bei meinem Job, bei meinen kleinen Routinen und auch bei meiner Selbstorganisation.

Ein Teil meiner Arbeit ist es Listen zu bearbeiten. Um Daten aus Tabellen zu manipulieren, Skripte um Daten auf Filesystemen und Shares zu bearbeiten und allerlei Informationen zusammenzuschmelzen. Dafür benutze ich Notepad++. Auf der einen Seite um die Daten direkt zu bearbeiten oder um mir Befehlszeilenbefehle (was für ein Wort) zusammenzubauen und diese dann per copy&paste ausführen zu können.

Ein wichtiger Punkt ist es in allen Zeilen vor und nach Texten weitere Texte einfügen zu können. Mittendrin ist es kein Problem, da arbeitet man einfach mit Suchen und Ersetzen. Aber am Zeilenanfang und am Zeilenende ist das eine Herausforderung. Aber zu Glück kann Notepad++ im Suchen und Ersetzen Dialog mit Regular Expressions oder Deutsch Reguläre Ausdrücke umgehen. Das sind interpretierbare Steuerzeichen um Texte zu manipulieren. Ich werde in Zukunft sicherlich noch auf Diese eingehen.

Wie fügt man jetzt Pre- und Suffixe ein?

1. Man öffnet das Suchen und Ersetzen Dialog und achtet, dass der Suchmodus Reguläre Ausdrücke ausgewählt ist.

2. Im „Suchen nach:“ Feld gibt man, damit Notepad++ eine ganze Zeile sucht, folgendes als Suchbegriff ein.

(.+)$

3. Im „Ersetzen durch:“ Feld kann man jetzt den einzufügenden Text eingeben. Die gesuchte und gefundene ganze Zeile wird von Notepad++ als „/1“ bezeichnet. Also:

Das ist ein Text, der am Anfang einer Zeile eingefügt wird./1

/1Dieser Text landet dahinter.

Oder programmiertechnisch ausgedrückt:

<prefix>/1

/1<suffix>

 

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Möge die Macht mit euch sein.

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Jedi Tricks – Prolog

Mit diesem Post starte ich die Tipps und Tricks Kategorie.

Lange habe ich nicht nach einem Namen gesucht. „Tipps und Tricks“ oder „Like a Boss“ standen auch zu Auswahl. Das Erste war mit zu langweilig und normal, das Zweite fand ich nicht schlecht, jedoch ist ein Spruch mehr im angloamerikanischen Markt und hier nicht so bekannt.

Da ich den Blog ja persönlicher machen wollte, fiel meine Entscheidung auf „Jedi Tricks“. Jeder der mich näher kennt, weiß meine Einstellung zu den Star Wars Filme und dem ganzen Universum drumherum. Ich selbst gebe „Jedi“ auch immer als Religion in Formularen an.

Soviel zum Prolog.

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Hello World

Tja, das ist er nun, der neue Blog. Dieser unter einer sehr persönlichen Domain.

Viele kennen meinen Geek-Blog kobaltauge.de.

Mein sehr eingeschlafener Home-Blog amwasserfall.wordpress.com

Und auch mein Versuch etwas über meinen Job niederzuschreiben unter coffeebreakforplm.wordpress.com

Warum jetzt Blog Nummer 4? Nun ja, das „Coffeebreak for PLM“ war ein nettes Projekt. So richtig gezündet hat es nicht, aber losgelassen hat es mich auch nicht. Ich habe es immer im Hinterkopf behalten. Doch der Titel war zu einengend. Klar, soll man der Meister in seiner Nische sein. Das ist mir aber zu wenig. Dafür bin ich zu sehr Freigeist.

Also ab jetzt hier.

Und was werden die Themen sein? Irgendwie alles was mich auf meiner professioneller Ebene ausmacht.

Alles rund um meinen Job im Bereich PLM, PDM und CAD. Das ist die logische Fortsetzung des Coffeebreak Blog und noch ein wenig mehr. Ich denke da an ein paar Ausflüge ins Projektmanagement, Teamleitung, Selbstmanagement und Administration.

Dann Themengebiete die mich dieser Ebene interessieren. AR & VR, Virtualisierung & Cloud, Blockchain, Machine Learning & AI und was die ganze Palette an interessanten Technologien noch so hergibt. Diese Kategorie wird sich sicherlich über die Zeit sehr bunt werden.

Und als Drittes ein komplett neuer Bereich. Ich werde oft gefragt, wie ich mein Leben erleichtere und automatisiere. Ich nutze dafür viele Kostenlose oder sehr günstige Tool. Genau das werde ich in dem Bereich niederschreiben. Die Helferlein selbst und Tips und Trick um das Potential dieser Tools zu entfalten. Doch auch Tips und Tricks rund um „Standardtools“ wie Excel, Word und PowerPoint die ich für teilenswert finde. Für euch, alle die mich dazu fragen und natürlich auch als Gedankenstütze für mich selbst. Scheut euch nicht mich mit Fragen zu bombardieren. Es ist mir eine Freude Euch das Leben mit ein paar Zeilen einfacher machen kann.

Na dann. Auf „Los“ geht’s los.

LOS!

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