Springe zum Inhalt →

Massimo Castell Beiträge

Porrada Geek! #77 – 2nd Stripe

Da ist er. Mein zweiter Stripe. Viele sagen, den ersten Stripe vergisst man nie. Damit haben sie sicherlich Recht. Mir jedoch gibt dieser zweite weiße Streifen mehr. Denn ich habe es nicht im geringsten erwartet. Am Montag und gestern wurden ein paar Trainingspartner mit weiteren oder neuen Stripes ausgezeichnet. Und am Schluss wurde mein Name aufgerufen. Begleitet wurde er mit den Worten „er kämpft noch ein wenig mit sich selbst“. Und ich dachte nur „WHAT?! Ich bin noch nicht so weit.“ Wobei der Professor auch recht hat, denn schon wieder kämpfte ich gegen mich selbst. Und wenn er mir einen Stripe gibt, dann habe ich es auch verdient. Es geht voran.

Das Training war echt anstrengend. Schon die Aufwärmübungen haben von meinen Beinen alles gefordert. Was ich heute auch mit einem Muskelkater zusätzlich spüre. Dann ging es weiter mit den Single-Leg-Takedown das auch weiter die Beinmuskulatur beanspruchte. Und dann habe ich den riesen Fehler gemacht. Bei den Takedowns habe ich, obwohl wir Matten auf dem Boden haben, den Fall mit dem Arm abfangen wollen. Und 90 kg mehrfach aufzufangen geht voll auf die Schulter. Und so habe ich sie mir auch noch zum schmerzen gebracht.

Das Sparring war wieder im Stationen-Rotation-Vorgehen. Und obwohl ich mir am Montag nach dem Training vorgenommen habe, beim nächsten Mal eine Station zu übernehmen. Musste ich wieder passen. Mit dem Arm und der Schulter ging es gar nicht. Dafür habe ich keine Pause gemacht, denn unsere Kriegerin hat mich immer wieder weiter getrieben. So sind sie. Meine BJJ Familie. Immer unterstützend, immer vorantreibend, immer aufbauend und, ganz wichtig, Schwachstellen und damit Potenzial aufzeigend.

Oss!

 

Schreibe einen Kommentar

Porrada Geek! #76

Nach der kurzen Auszeit habe ich das Training doch vermisst, also um den Montag zu überstehen (im Geschäft wurde ich wieder zur Weißglut gebracht) bin ich ins Training gegangen. Und obwohl der Parkplatz recht leer war, drinnen war die Bude voll.

Soloaufwärmen. Ich frage mich, wann ich diese Mountainclimber mal ohne Pause eine Minute durchhalte. Egal wie oft ich sie durchführe, ich habe nicht das Gefühlt, dass ich da „besser“ werde. Ähnlich der Sally up, Sally down. Das habe ich ja eine Weile in meiner Morgenroutine gehabt. Trotzdem bin ich am Ende immer kaputt.

Partneraufwärmen und Drill war der Single-leg-Takedown. Ein eigentlich simpler Ablauf, jedoch mit so vielen Tücken. Hier ziehen, da halten, Schritt nach hinten, Arm nach links oder auch nach rechts aus dem Weg räumen, auf das Knie, Schritt zur Seite, usw. usw.. Nicht umsonst hat Professor gemeint, das sei eine Tanzstunde. Die Übung war dann nach dem Takedown der Shotgun-Pass. Das muss bei mir, von Außen betrachtete, sicherlich sehr witzig ausgesehen haben. Das mit dem Herüberschwingen des Beines bis sie Überkreuz sind und dann zurück, ist noch nicht so sauber in meinem Bewegungsapparat implementiert. ABER! Es hat wesentlich besser geklappt als beim ersten Mal. Und ich hatte immer mein Gewicht auf dem Gegner.

Das Sparring haben wir, wegen der Menge an Leuten, wieder in dem Stationen-Rotation-Vorgehen durchgeführt. Doch diesmal war ich durch das Training so kaputt, dass ich es an einer Station nicht überlebt hätte. Ich habe sogar immer wieder Pause gemacht. Meine erste Runde habe ich dann mit Professor gemacht. Das hat mich gefreut, denn so oft habe nicht die Chance. Und es gab wieder sehr gute Tipps. Eines davon, war meine Aufmerksamkeit auf meine Zappeligkeit zu richten. Auch wenn ich hier immer wieder schreibe, wie langsam ich geworden bin und nicht in den Berserkermodus gehe, beim Rollen mit dem Professor habe sogar ich selbst gemerkt was für ein Zappelphillip ich immer noch bin. Erkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung.

Eine Sache möchte ich noch explizit erwähnen. Ich bin jetzt seit über einem Jahr dabei und, wie man an der Zahl sehen kann, zum 76. mal im Training gewesen. Es gab nur eine Person, die ich immer gesehen habe. Es war nicht der Professor, der war auch mal im Urlaub, sondern ein Blue Belt. Doch diesmal war er nicht da. Ich hoffe, es ist nichts Schlimmes und Gute Besserung wünsche ich!

Oss!

Schreibe einen Kommentar

Porrada Geek! #75

Was für eine Woche. Und so kam es, dass ich nur am Montag im Training war. Und das ist auch der Grund, dass der Post erst jetzt am Freitag erscheint. Auch der Montag war ein schwerer Kampf mit mir selber, ob ich überhaupt hingehe. Ich kann mich nicht erinnern, ob ich jemals so stark mit mir kämpfen musste. Im letzten Moment habe ich mich dann dazu entschlossen. Und ja, das Training war nicht schlecht. Ich konnte auch gut abschalten. Trotzdem war es nicht eine Einheit, die ich lange in Erinnerung behalten werde. Und der Rest der Woche war auch nicht viel besser, so das ich am Mittwoch den „Kampf“ nicht gewonnen habe und sehr früh ins Bett gegangen bin.

Und gerade versuche ich mich zu erinnern, was wir eigentlich gemacht haben und ich bekomme kein klares Bild. Das Aufwärmen waren Partnerübungen. Dann haben wir versucht uns gegenseitig zu Boden zu bekommen und ich kann mich nur grob an das Hin und Her Ziehen erinnern, um den Gegner aus dem Gleichgewicht zu bekommen.

Vom Sparring weiß ich auch nur, dass es ein paar gute Runden waren. Denn das hat meine Stimmung „damals“ echt aufgehellt. Auch, wenn die Runde immer bis zur Submission gingen und meine ersten waren gegen ein paar Blue Belts waren. Die ich natürlich überhaupt nicht für mich entscheiden konnte.

Blöde Woche. Leider dadurch auch kein Fortschritt hier. Nächste Woche wird besser.

Oss!

 

Schreibe einen Kommentar

Porrada Geek! #74

Vorneweg, meine Schulter hat das Training sehr gut überlebt und hat mir auch keine Probleme gemacht. Kehlkopf und mein Ego dagegen zerstört worden. Das Eine weniger, das Andere umso mehr.

Nach dem kurzen Aufwärmen ging es wieder in die Partnerübungen der letzten Male. Und hey war das wieder Spaßig. Für mich auch eine kleine Herausforderung, denn unsere First Lady wollte mit mir trainieren. Sie ist körpergrößen-technisch viel kleiner und das wiederum forderte meine Beweglichkeit um so mehr. Ich bin froh Sie nicht öfter gestaucht zu haben. Eine Übung war die De la Riva Guard anzusetzen. Das ist die erste Technik, an die ich mich erinnern kann, die ich am Anfang vor einem Jahr kennengelernt habe. Trotzdem habe ich sie nicht viel besser ausführen können.

Weiter ging es mit den Knee-Smash Escape in den Loop Choke. Und da wiederum wurde Ihre Körpergröße zur Waffe. Mein dicker Hals und Ihre etwas kürzeren Arme. Und schon kennt mein Kehlkopf welche Position im Hals gut und welche schlecht ist. =)

Den Loop Choke haben wir dann in zwei weiteren Methoden durchgenommen. Und wegen meiner Koordinationsproblemen haben sich zwei Blue Belts uns angenommen. Ja die Chokes und meine Arm- und Handhaltungen dabei, so schnell werden wir keine Freunde.

Zum Abschluss gab es wieder Sparring. Wieder haben wir in der Knee-Smash Position angefangen. Und wieder war in den Fängen unserer Blue Belts. Und das mit den Fängen meine ich wörtlich. Es hat nichts geklappt. Weder konnte ich mich ein wenig freikämpfen, noch konnte ich in der Smash Position die Gegner unten halten. So gut wie es am Montag lief, so beschi… lief es gestern. Aber das muss es auch geben, nur so lernt man.

Oss!

Schreibe einen Kommentar

Porrada Geek! #73

Der heutige Post kommt einen Tag später als sonst. Die beschi… Woche setzt sich fort. Und wie schon letzten Mittwoch geschrieben, geht es trotzdem ins Training um wenigstens etwas herunterzukommen (was für ein Wortspiel für ein Bodenkampfkunst).

Soloaufwärmen und weiter mit Partnerübungen. Und wieder kam die Übung mit dem auf dem Rücken liegen, Füße auf die Hüfte des Partners und dann seitlicher Hip Escape und wieder zurück an die Hüfte. Das ist ja der Drill, der die Einleitung zu der OK-da-habe-ich-noch-ein-paar-viele-Defizite-Übung ist. Aber da ich es mir gerade zur Angewohnheit gemacht habe, vor dem Training die gezeigte Übung zu machen, ging es echt viel besser.

Das Thema dann war der Knee-Smash Escape in den Loop Choke. Das sind nicht nur viele Worte, das sind auch echt ein paar Bewegungen. Im Großen und Ganzen ging es echt gut. Ok, ich hatte auch wieder einen Blau Gurt, der mich sehr gut geleitet und auch sehr oft die Bewegung durchführen hat lassen.

Und als Dankeschön wurde ich dann im Sparring von Blau Gurt zu Blau Gurt weitergereicht. Faszinierend wie die Jungs, auch wenn sie Kleiner sind als ich, trotzdem ein Gewicht auf mich einwirken lassen können. Nach den drei Runden war ich erst mal platt. Und leider hab ich bei einer Armbewegung nicht auf meinen Abstützwinkel geachtet und dadurch ist irgendwas in der Schulter überdehnt worden. Mal sehen wie ich das Training heute erleben werde. Nach einer Runde Pause, in der ich einen Neuen etwas an mir üben hab lassen. Durfte ich eine Runde mit anderen Neuen, aber 2 Stripe White Belt, durchführen. Sehr cool war, dass mein Professor das beobachtet hat und mir manchmal ein paar Tipps zugeworfen hat. Zum einen waren dadurch diese kurzen Momente „was mach ich jetzt“ weg. Zum Anderen hat es Ruhe in meine Bewegungen gebracht. Ich konnte manchmal sogar durchatmen. So richtig hatte keiner von uns die Oberhand, was mir natürlich unheimlich schmeichelt. Und so ging wenigstens ein guter Trainingstag, trotz Verletzung, zu Ende.

Oss!

Schreibe einen Kommentar

Porrada Geek! #72

Diese Woche auf der Arbeit hat es vom Chaosfaktor echt in sich. Ich habe es normal ins Training geschafft, aber meine Birne ist gerade zu matschig um ein gelungenes Intro zu schreiben.

Das Dojo war wieder richtig gut gefüllt. Und das auch, obwohl nur die Hälfte aller unserer Blue Belts da waren. D.h. bei der Aufstellung war die erste Reihe recht klein, dafür hatten wir weitere drei Reihen an White Belts. Wie schon erwähnt finde ich es klasse. So viele neue „Eindrücke“.

Nach dem Solo Aufwärmen sind wir zu Partnerübungen übergegangen. So macht das Aufwärmen Spaß. Ich weiß, ich weiß, Bahnen ziehen mit Hip Escape, Bear Crawl, Duck Walk, Rock-OversCrab Walk und Technical Stand-up sind super wichtig. Aber ich schreibe hier auch Spaß und nicht nur Effektivität.

Das Thema Lasso-Grip haben wir abgeschlossen, jedoch sind wir in der Ausgangsposition geblieben, um ein paar Guard Pass zu verteidigen. Nach einer Erklärung der 3 Verteidigungslinien, die mir echt nochmal mehr Input geliefert haben, ging es dann in die Übungen. Und da musste ich mir einen Rüffel abholen. Ja, ich habe völlig vergessen, dass die Übungen und die Drills auch BJJ sind. Und wenn man BJJ macht, dann mit allen Sinnen und auch allen Aspekten. Ich habe mit meinen Händen Pantomime gespielt anstatt ordentliche Griff an Sleves oder Ärmel zu haben. Und auch wenn das im ersten Moment peinlich ist, werde ich sicherlich in Zukunft das nicht mehr vergessen.

Das Sparring war wieder klasse und ich konnte mich auch wieder an meinen Gewichtsklassenpartner austoben. Es ist so herrlich sich daran zu erinnern, wie wir uns vor einem Jahr bewegt haben und wie wir uns jetzt gegenseitig in die Mangel nehmen.

Den Abschluss mit einer etwas heftigeren Art von Sally up Sally down, will ich lieber vergessen.

Oss!

 

Schreibe einen Kommentar

Porrada Geek! #71

FASCHING! 11.11.

Aber wen interessiert das schon, obwohl…. wir haben uns alle mit unseren Gis verkleidet und schwindelig gedreht (apropos verkleiden. Chewjitsu hat mal wieder ein Fun Rolling mit Verkleidung veröffentlicht). Trotzdem war es irgendwie ein magisches Datum, denn so viele neue Gesichter und so voll habe ich das Dojo noch nie erlebt. Das freut mich, mehr Input.

Aufwärmen und dann in den Drill mit dem Programm der letzten Male. D.h. Lasso Hook, runter und wieder hoch. Und das ganze wieder locker aus der Hüfte. Ich habe ja die Solo Übung vor dem Training versucht und hey! Ich bin diesmal näher an der Wand geblieben. Es sind nur kleine Schritte und Verbesserungen, aber sie passieren. Auch wenn es immer wieder Situationen gibt, die mir zu schaffen manchen, das sind wieder Punkte die mich aufbauen.

Mit der Einheit gestern haben wir den Lasso Hook abgeschlossen. Die letzte Übung war der Übergang in den Triangle. Das gefällt mir. Mit meinen langen Beinen ist es für mich im Augenblick einfacher mich außen um den Gegner zu platzieren wie „innen“. Und wieder konnte ich ein paar kleine Details mitnehmen. Mal sehen wie viel hängen bleibt bis wir vom Curriculum wieder zum Lasso Hook kommen.

Ich habe letzten Samstag ausfallen lassen, da ich einfach einen Tag mehr Ruhe gebraucht habe. Und so richtig ausgeruht bin ich nicht. Das habe ich beim Sparring nochmal gemerkt. Meine zweite Runde habe ich mit Professor absolviert. Oh ha, sind wir oft in die Ausgangsstellung zurückgegangen. Danach war ich mehr als bedient. Und zwar so, dass ich mitten in der nächsten Runde einen Sekundenschlaf gehabt habe. Zumindest hat sich meine Gegnerin so schnell bewegt, dass es von Außen wirklich so aussah, als ob ich eingeschlafen wäre. Trotzdem habe ich alle vier Runden durchgezogen.

Oss!

Schreibe einen Kommentar

Porrada Geek! #70

Heute mal kein Intro, da ich irgendwie eine Blockade habe. Deswegen auch einen Tag zu spät.

Das Aufwärmen war diesmal wieder mit Trainingspartner und ging auch gut über die Bühne.

Die Übung jedoch war grausam. Und witzigerweise hat Professor das auch vorhergesagt: „Die Übung gibt nen Eintrag ins Blog.“ =) Sie hat mich echt an meine Grenzen meiner Beweglichkeit gebracht. Aber er hat mir auch gleich eine Solo Trainingsübung an der Wand gezeigt, um in den Flow zu kommen. Das sind so die Momente, in der ich glücklich bin auf diese Schule, diesen Professor und natürlich diese Team gestoßen zu sein.

Zum Abschluss haben wir eine Übung gemacht, der ich das erste Mal bei Christian Bischoff begegnet bin. Da man als westlicher Mensch normalerweise die Malasana Position nicht sehr lange aushält, ist daraus ja die Sally up, Sally down Challenge geboren. Video wobei die Damen sich auf den Oberschenkeln abstützen. Diese Challenge kann ich nur jedem empfehlen. Wer natürlich wie wir die volle Packung haben möchte => Malasana 4 Minuten.

View this post on Instagram

🔥THE MALASANA🔥 – – ________________ If you don't already, I highly recommend that you start incorporating yoga into your weekly routine. Different yoga poses have different benefits, and they can all greatly contribute to your mental & physical health. ___________________ The Malasana is an awesome yoga pose that has an abundance of benefits, and I would definitely suggest that you try it at least once a day! ___________________ What's your favourite yoga pose? Comment down below! 👇 ________________ For more fitness & nutrition info: ⚡Follow @nutritionculture ⚡Follow @nutritionculture ⚡Follow @nutritionculture _________________________ #pose #yoga #yogapose #yogalove #yogalover #yogaforlife #stretch #stretching #mobility #recovery #health #yogaposes #yogatherapy #yogainspiration #fit #fitness #healthylifestyle #nutritionculture #malasana #yogafitness #wellness #strength #fitgirls #fitguys #fitfam #fitnessmotivation #benefits #muscle #didyouknow #inspiration _________________________

A post shared by Yaniv Pat 🇨🇦 • Fat Loss Coach (@nutritionculture) on

Oss!

Schreibe einen Kommentar

Porrada Geek! #69

Sieben auf einen Streich. Oder besser gesagt, das siebte Mal ohne „Pause“ ins Training. Und ich spüre es immer mehr. Auch wenn ich jetzt schon 13 Monate regelmäßiges Bewegen auf dem Buckel habe, es treibt mich immer noch an meine Grenzen. Und es ist auch gut so, denn dann passiert Entwicklung.

Das Aufwärmen haben wir diesmal wieder als Partnerübungen gemacht. Eine Übung davon ging voll auf die Bauchmuskeln und ich bin zufrieden mit mir, wie ich es durchgehalten habe. So ganz untrainiert sind sie auch nicht. Die zweite Übung war das Ziehen der Lasso Guard vom letzten Mal. Als Auswärmübung ist sie fordernd für Jeden. Der Zieher mit dem Ziehen und Hüftbewegung und dem Sich-ziehen-Lasser da er die ganze Zeit runter und wieder hoch muss.

Als Übung ging es diesmal auf der Lasso Guard in den Lasso Sweep. Holy hatte ich da einen Blackout. Auch wenn ich unseren Professor genau beobachtete habe, als ich dann in der Guard lag, wusste ich nicht, was der nächste Schritt war. Interessanterweise habe ich viel zu kompliziert gedacht. Denn so kompliziert ist der Bewegungsablauf nicht. OK, er verlangt ein wenig Beweglichkeit und die Details haben es in sich. Ich war auf jeden Fall froh, wieder mit dem Blue Belt meiner Altersklasse trainieren zu dürfen.

Das Sparring war wieder herausfordernd. Sehr interessant ist es zu sehen, wie meine Gegner mit mir umgehen und wie ich antworte. Als Daumenregel kann ich fast aufstellen, dass je höher der Gurt, das gilt auch für die einzelnen Stripes, das „Spiel“ ruhiger und „weicher“ wird. Und wenn es mal „explodiert“, dann in einer Geschwindigkeit, die mich noch überfordert.

Oss!

 

Schreibe einen Kommentar

Porrada Geek! #68

Wie letzten Samstag bin ich früh aufgestanden, das Wichtigste erledigt und konnte mich so wieder für das Wettkampftraining freischaufeln. Jedoch stecken diese zwei Wochen ohne längere Pause in meinen Knochen und deswegen habe ich nur die erste Stunde mitgemacht. Ich erinnere mich an Anfang des Jahres, als ich mein Training auf zweimal die Woche ausgeweitet habe, das war die ersten Wochen auf sehr anstrengend.

Aufwärmen, Gripfighting, Takedowns und dann Takedown Pass zum warm werden. Ich will es ja nicht noch einmal erwähnen, aber die Intensität am Samstag ist größer und das liegt auch in der Luft. Und so war ich dann schon echt bedient. Die letzten 20 Minuten haben wir dann wieder Stationen gebildet und der Rest wechselt durch. Motto diesmal: Derjenige in der Station sollte aus einer nachteiligen Postion starten. Ich habe mich diesmal sehr oft für die Full Mount entschieden. Also sowohl im Vorteil wie auch im Nachteil. Ja, in der letzten Runde habe ich eine Station eingenommen. Und was soll ich sagen, so richtig gefallen hat mir das alles nicht. Und ich habe auch noch gravierende Schwächen bei mir gefunden, wenn der Gegner in die North-South-Postion wechselt. Ich komme mir vor, als ob ich wie ein toter Fisch dann nur rumliege.

Aber so ist das halt. Es ist ein langer Weg, auf dem man täglich etwas lernt.

Oss!

 

Schreibe einen Kommentar