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Monat: Mai 2019

Porrada Geek! #39

Neue Woche, neues Kapitel. Diesmal geht es zurück zu den Basics. Oder wie man so schön sagt Fundamentals. Das Wort Postura habe ich in meiner kurzen BJJ Laufbahn öfter gehört. Meistens vom Trainer während des Sparrings. Und mit der Zeit macht man sich einen Reim, was das Wort bedeuten könnte, jetzt wurde es uns erklärt. Und wie es im BJJ so ist, natürlich zuerst nur die Grundpfeiler.
Ich war auch sehr überrascht, wie effektiv das sein kann, wenn man sich daran hält. Die ganze Stunde drehte sich nur um die Abwehr der Armbar in der Closed Guard. Man macht es dem Gegner richtig schwer nur durch die richtige Haltung und damit das Gewicht an der richtigen Stelle.
Im Sparring klappte es auch gut, natürlich in der Abwehr. Beim Angriff, meinen Versuchen den Gegner in die Armbar zu bekommen, ging es dagegen um so schwerer. Aber es hat diesmal richtig Spaß gemacht. Und deswegen bin ich auch ausgepowert. Normalerweise merke ich am Morgen nach dem Training nicht so viel, außer heute.

Oss!

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Porrada Geek! #38

Ich habe ja schon geschrieben, dass das Erlernen von Jiu-Jitsu, wie das Erlernen einer neuen Sprache ist. Damit waren die Bewegungsabläufe gemeint, jedoch geht es auch um die Benennungen. Von Americana und Kimura zu Magic Grip und Paper Cutter. Hier ist der Kopf nicht nur gefordert die Bewegungen zu erlernen. Das Schöne dabei ist, dass die Begriffe auch manchmal die „Funktion“ beschreiben. Der Magic Grip ist ein Griff an den Gi des Gegners, das um dessen Handgelenk gelegt wird. Dadurch ist er wie durch Magie gefesselt. Und der Paper Cutter ist wie die Bewegung an diesen Papierschneidegeräten, nur dass man den Kragen des Gegners festhält und den Arm auf dessen Hals hat. Das ist dann eher ein Throat Cutter. Diese neuen Bewegungen haben wir an die Bewegungen von letztem Mal angehängt.

Zum Aufwärmen haben wir diesmal ein Bewegungsablauf aus der Selbstverteidigung gemacht. Unter einem Haken ducken und an den Gegner rangehen. Die Hüfte umschließen und den Gegner zu Boden bringen. Der Ablauf hat mir ganz gut gefallen. Und durch das ständige Runter und wieder hoch bin ich auch gut warm geworden. Und eine kurze Einweisung, wie ich einen Haken schlagen sollte, habe ich auch bekommen.

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Porrada Geek! #37

Die Mittwoch-Trainingstage fallen mir immer etwas schwerer. Die Ruhepause zum Montag ist kurz und meine alten Knochen wollen sich noch nicht auf das geforderte Fitnesslevel einstellen. Ich muss jedoch auch zugeben, dass ich meine Morgenroutine seit der „harten“ Phase meines Schnupfens sträflich vernachlässigt habe. Das kann so nicht weitergehen.

Weiter ging es mit den Armbars oder besser gesagt Submissions aus der Side Control heraus. Diesmal kam der Americana Griff dran. Der hat mir sehr gut gefallen. Meine Trainingspartnerin war nicht so lang wie ich und deswegen hatte ich Schwierigkeiten meine langen Armen um Ihr kürzeren zu positionieren. Aber es klappte ganz gut.

Das Problem mit dem „nicht verwendeten Gewicht“, das ich im letzten Post erwähnt habe, war immer in meinem Hinterkopf. Und ich denke, beim Sparring habe ich auch gut darauf geachtet. Wobei mir fatale Fehler unterlaufen sind. Ich wurde sogar einfach über den Kopf geworfen. Wenn man schon sein Gewicht einsetzt, dann sollte man das auch auf dem Gegner machen und nicht in einer Position die Vorteilhaft für den Gegner ist.

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Porrada Geek! #36

Mein Trainer ist zurück und es geht im gewohnten Gang weiter. Für das Training unserer Blaugurte möchte ich mich jedoch bedanken, das war sehr gut. Solltet Ihr Interesse an BJJ haben und es gibt keinen Schwarzgurt in Eurer Nähe, dann nicht verzweifeln. Wenn der Trainer motiviert ist, dann ist die Gürtelfarbe egal. Wie ich schon geschrieben habe ist Brazilian Jiu-Jitsu wie eine neue Sprache zum Lernen. Am Anfang kann Dir jeder helfen, der die andere Sprache spricht. Man braucht die Basis, die Nuancen kommen später.

Das neue Thema schließt nahtlos an. Es geht mit der Side Control weiter, jedoch diesmal Konzentration auf den oberen Part und was dieser manchen kann. Wir haben die Armbar am Near Arm und am Far Arm geübt. Und das auch im Positionssparring vertieft. Ein Punkt hat sich durch mein ganzes Training gezogen. Ich bin immer noch sehr zurückhaltend was mein Gewicht betrifft. Unterbewusst halte ich mein Gewicht weg vom Gegner, in dem ich mich zum Beispiel auf meinen Knien aufstütze oder es auf das Bein verlagere, das nicht auf dessen Körper ist. Dadurch ist er immer beweglicher oder kann mich aus der Balance bringen. Und ich höre manchmal einfach zu früh auf. Da habe ich echt noch space for improvement.

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