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Monat: Januar 2020

Porrada Geek! #84

Das Jahr ist was mein Jiu-Jitsu betrifft nicht sehr gut gestartet. Ich werde gerade mental herausgefordert, dass ich es einfach nicht schaffe einen klaren Kopf fürs BJJ zu bekommen. Und das wiederum drückt meine Motivation Richtung Nullpunkt. Womit natürlich nicht der Zustand im Fight Club gemeint ist.

Und so kommt es, das ich auch diese Woche nur am Montag im Training war. Auch obwohl ich mir fest vorgenommen habe, wegen des verpassten Mittwoch (ihr erinnert euch noch an dem Zustand meines Hundes), am Samstag zu gehen.

Mir fällte es auch gerade schwer das Programm vom Montag aus meinem Gedächtnis abzurufen. Das Aufwärmen war sehr interessant. Wir haben nach den obligatorischen Übungen den Hip Escape geübt. Unser Professor ist nicht so zufrieden wie wir unsere Hüfte bewegen. =) Und er hat recht. So richtig elegant sah das bei Keinem aus. Und ich nehme mich da überhaupt nicht heraus.

Das Kapitel „Öffnen der Closed Guard“ ist abgeschlossen und es ging weiter mit den Passes die nach dem Öffnen durchgeführt werden. Und hier erinnere ich mich nur an einen Pass. Und als ich den sauber ausgeführt habe, habe ich natürlich meine Beine vergessen. Zu meinem Glück war mein Trainingspartner auch so beschäftigt, dass er es nicht ausgenutzt hat.

Das Sparring war wieder sehr cool. Es läuft immer besser. Ich bin zufrieden mit mir. Und irgendwie ist das ein perfekter Hirnabschalter.

Oss!

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Porrada Geek! #83

Wie schon im letzten Post angekündigt, kommt auch dieser Post ein wenig zu spät. Ich wollte keine zwei Post an einem Tag raushauen.

Der Montag war mal wieder ein typischer Montag. Ich kam nach Hause und meinem Hund Lennox ging es nicht gut. Wir waren kurz davor aus Sorge in die Notfall Klinik zu fahren. Das wäre aber übertrieben gewesen. Also zurück zur Normalität und ab ins Training. Aber wie schon erwartet, war ich erstens nicht komplett mit dem Kopf bei der Sache und zweitens habe ich auch beim Packen mein Rashguard vergessen. Und das war noch ein Punkt weniger auf meiner Konzentrationsskala.

Auf dem Programm stand immer noch Escape aus der Closed Guard. Deswegen warnen die Aufwärmübungen und der Drill auch schön mit Kniebeugen, während der Gegner die Beine um die Hüften gelegt hat. So kann man auch seine Beine und Rumpfmuskulatur stärken.

Als Übung haben wir zwei weitere Möglichkeiten bekommen die Guard zu öffnen. Einmal das Aufstehen und damit Druck aufzubauen. Die andere Möglichkeit war die Hüfte wieder am Boden zu blockieren und in der Postura weiter nach „hinten“ zu „gehen“. Das öffnet zwar die Guard manchmal nicht sofort, aber es baut Druck auf und selbst ist man in einer eher ruhenden Position. Mit der Zeit werden die Beine sich öffnen, da der Druck zu lange aufrecht bleibt.

Das Sparring startet diesmal natürlich in der Closed Guard. Diesmal wieder mit festen Stationen und nicht im Wechsel wie letzten Montag. Es war sehr gut. Ich bin zufrieden mit meiner Leistung. Auch wenn ich zwischendurch eine kurze Pause einlegen musste, da ich komplett kaputt war. Mir sind ein paar echt gute Bewegungen gelungen. Ich bin immer noch überzeugt, dass das an dem Open Mat Training vom Samstag lag.

Oss!

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Porrada Geek! #82

Ich war am vergangenen Mittwoch nicht im Training, da meine Frau Geburtstag hatte und ich natürlich den Abend lieber mit Ihr verbracht habe. Dafür habe ich dann das Open Mat am Samstag mitgemacht. Ja, ich war schon am Samstag im Training und schreibe erst jetzt darüber. Asche auf mein Haupt. Dafür kommt der Artikel zum Training vom Montag auch später. =)

Ich bin ja mit der festen Überzeugung ins Training gegangen, dass die erste Stunde Wettkampftraining ist und in der zweiten dann das Open Mat. Nun ja, so täuscht man sich.

Open Mat ist wie Wettkampftraining eine ganz andere Nummer als das „normale“ Training. Wenn man mit dem Partner keine bestimmten Übungen machen will, ist es frei fließend und auch ohne irgendeine Zeitbegrenzung. Zumindest stoppt einen niemand. Und so habe ich ein echt intensives Training gehabt. Ich habe auch das Gefühl, dass es mich ein gutes Stück vorangebracht hat. Nicht nur in der Technik, sondern auch im Kampfeswille. Das ist ja meines Erachtens noch ein großes Manko bei mir.

Eine kurze Lehreinheit gab es trotzdem. Es ist echt interessant, wie mein analytisches Hirn an manchen Stellen immer noch aussetzt und nicht weiß, was der nächste Schritt ist. Und wenn ich dann etwas mache, dann ist es auch noch falsch.

Ich sollte mir echt vornehmen viel öfter zur Open Mat zu gehen.

Oss!

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Porrada Geek! #81

Und kaum versieht man sich, schon ist fast ein Monat vorbei seit dem letzten Training. Es war ja Weihnachts- und Neujahrs-Pause und die wenigen Open Mat Termine konnte ich nicht wahrnehmen. Dann am Montag war der erste reguläre Termin im neuen Jahr und auch in einer neuer Umgebung. Wir haben die „alten“ Räumlichkeiten verlassen und sind jetzt bei einer befreundeten BJJ Schule untergekommen.

Das Jahr haben wir mit einer Selbstverteidigungsübung als Drill angefangen. Ich erwähne es immer wieder. Für mich ist dieser Aspekt der Kampfkunst wichtiger als die Teilnahme an Turnieren um Platzierungen oder Medaillen. Der Drill war die Abwehr gegen einen Würgegriff an den Hals mit anschließendem Wurf auf den Boden des Gegners.

Die Übung war das Befreien aus der Closed Guard. Einmal aus der Postura, das andere Mal, wenn man vom Gegner heruntergezogen wird. Das Erste kannte ich. Ich habe das auch immer wieder während des Sparrings versucht. Es ist mir jedoch nie so richtig gelungen. Aber das ist ja das Schöne an Wiederholungen. Es kommen immer mehr Details dazu, die man bei den vorhergegangen Male nie gemerkt hat, da man mit anderen Dingen beschäftigt war. Meine größte Erleuchtung war das Fixieren der gegnerischen Hüfte am Boden. Wenn man das nicht macht, dann kann der Gegner immer noch genug Kraft in seine Beine bringen, um diese geschlossen zu halten.

Und genau das hat mir beim Sparring sehr geholfen. Leider habe ich es nicht geschafft mich einmal gegen meine Gegner zu behaupten und eine Station einzunehmen. So war der Ablauf diesmal. Vier Stationen, immer reih um, aber diesmal sollte der „Gewinner“ bleiben und der Andere sich wieder einreihen. Aber keiner meiner Gegner hat es geschafft mich in der Closed Guard zu halten.

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