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Monat: September 2020

#Projekt55 #004

Gestern hatte ich 2. „Geburtstag“. Jetzt sind schon zwei Jahre vorbei, als ich beschlossen habe mit BJJ anzufangen. So schnell vergeht die Zeit. Leider war dieses letzte halbe Jahr sehr turbulent und auch mit sehr sehr wenigen Trainingseinheiten bestückt. Jedoch merke ich, wie es ein Bestandteil meines Lebens geworden ist.

Was ein wenig ungewöhnlich ist, denn ich bin ja grundsätzlich nicht der Typ, der schnell von etwas abhängig wird. Das hat in manchen Lebenslagen sehr viele Vorteile. Z.b. mit allerlei Süchten und doofen Angewohnheiten. Aber auch ein paar Nachteile. Denn das, was diese ganzen Lebensmanagementgurus verkaufen, dass man einfach nur gute Gewohnheiten etablieren muss, fruchtet bei mir nicht. Ich kann alles von einem auf dem anderen Tag aufhören und vermisse nichts. Deswegen kann ich auch keine guten Gewohnheiten aufbauen. Bloß weil ich etwas mehrfach gemacht habe, ist es kein Automatismus bei mir geworden. Natürlich fehlt mir dann kurz etwas, das war es dann auch.

Und so wäre das auch mit dem BJJ. Deswegen bin ich auch froh, dass ich es bis hierher geschafft und mein Ziel noch nicht aus den Augen verloren habe, auch wenn die Umstände aktuell es mir nicht einfacher machen. Leider wirft mich das auch ein wenig zurück, denn ich dachte an meinem zweiten Jahrestag hätte ich auch den dritten Stripe am Gürtel, aber das Leben spielt halt nicht immer so mit, wie man will. Und es ist ja auch kein Sprint, sondern ein Marathon.

Oss!

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Porrada Geek! #101

BJJ 101. So kann man auch die Trainingseinheit von Freitag nennen. Wiederholung und Festigung der gelernten Konzepte.

Wie immer startete die Stunde mit dem Soloaufwärmen. Danach ging es sofort in den Drill über. Was für mich anders war. Der Professor hat eine ganze Abfolge gezeigt. Vom Stand in die Open Guard ziehen, dann sich positionieren und in die De la Riva. Weiter den Gegner auf den Boden werfen und mit dem Technical Stand-up ihn komplett auf die Seite zu bekommen. Um dann in die dominante Position zu kommen. Die gleiche Abfolge nochmal mit dem Aufstehen, in dem an auf die Knie geht, wenn der Technical Stand-up nicht möglich ist, das der Gegner zu breit steht. Aus dem Drill wurde auch die Übung, bei der wir dann in ein paar Details eingetaucht sind.

Zum Sparring kann ich nur die Worte vom letzten Beitrag wiederholen. Es ist anstrengend, es ist ausgeglichen und es macht unheimlich viel Spaß zu Zeit.

Oss!

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Porrada Geek! #100

Und da war sie. Mein hundertstes Training! Und knapp zwei Wochen vor meinem zweiten BJJ Geburtstag. 50 Einheiten hatte ich nach 10 Monaten hinter mir. Und wenn wir davon ausgegangen wären, dann hätte ich eigentlich diesen Meilenstein irgendwann im Mai dieses Jahres gehabt. Aber Corona hat mir da einen Strich durch die Rechnung gemacht. Und was auch beteiligt war, ist meine lange Pause, die mich so weit zurückgeworfen hat, dass ich gerade sehr schwer mit mir kämpfe. Ich war nicht wie versprochen am letzten Freitag im Training. Es hat mich so stark niedergeschmettert, dass ich auch noch das komplette Wochenende gebraucht habe um mich zu erholen. Ich werde wohl noch etwas brauchen um wieder zu meiner Jahresanfangsform zu kommen.

Und so war das Training auch. Das Aufwärmen habe ich zwar noch sauber hinbekommen. Die Drills und Übungen waren aber eine Katastrophe. Wir waren am Ende der Einheit der Escapes. Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern wie wir in der Osterzeit letzten Jahres, als der Professor im Ausland war, all sieben Escapes durchgearbeitet (#33, #34, #35) haben. Und ich habe sogar noch schriftliche Notizen. Leider habe ich diese nie wieder gelesen. Einfach übel!

Aber genug lamentiert. Das Sparring war dafür um so besser. Mein Trainingspartner und ich werden immer besser. Es macht richtig Laune nicht immer der komplett Unterlegene oder Überlegene zu sein, wenn ich jetzt nur noch meine Kondition zurückbekommen würde. Aber dafür habe ich ja noch die nächsten 100 Einheiten Zeit. In der Hoffnung, dass ich diese jetzt mal schneller als in 24 Monaten schaffe.

Oss!

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