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Kategorie: Brazilian Jiu-Jitsu

Porrada Geek! #104 & #105

Wir habe es jetzt Anfang November 2020 und wir sind wieder in einem Lockdown light. Was für eine doofe Wortkonstruktion. Leider ist deswegen das Dojo auch wieder geschlossen. Und so warten wir wieder auf die Wiederöffnung.

Meine letzten beiden Male waren aber auch nicht besonders. In der „vorletzten“ Woche war ich nur ein mal, da mir ein Zahnarzttermin mit üblem Eingriff dazwischen gekommen ist. In der „letzten“ Woche hat sich mein Partner in den Urlaub verzogen. Und bevor ich dann wieder nicht zum Trainieren gekommen wäre, habe ich mich an dem Freitag hinbegeben. Freitags ist jedoch Wettkampftraining und ich wurde überrascht. Es hat mir von der Intensität sehr gut gefallen, jedoch meinem Ellenbogen nicht. Irgendwas ist da nicht mehr so wie es soll, denn ich habe immer noch leichte Schmerzen. Das wiederum trifft sich gut mit der Zwangspause. Denn dann habe ich schon ein kleineres schlechtes Gewissen, dass ich nicht trainieren kann.

Oss!

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Porrada Geek! #103

Es ist gerade eine komische Zeit. Die Corona-Pandemie bringt meinem Rhythmus komplett durcheinander. Zusätzlich kommen noch diverse private Schwierigkeiten dazu, die auch noch Zeit und Energie kosten. Und so kommt das Training und das Bloggen unter die Räder.

Leider, denn ich war an den Montag so erleichtert mal wieder im Dojo zu sein und mit meinem Partner sich so lange hin und her zu werfen bis einem die Puste wegbleibt. Und danach war ich so erleichtert und so kaputt, dass ich die Anstrengung in den Beinen fast eine Woche lang gespürt habe.

Und doch habe ich es nicht mehr geschafft hinzugehen. Morgen habe ich es mir vorgenommen. Hoffentlich kommt nicht dazwischen.

Oss!

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Porrada Geek! #102

So gut dieser Monat auch gestartet ist, so komisch wurde er dann auch. Dieser Eintrag sollte mein Trainingstag vom 09.09. beschreiben. Ich bin seit dem weder zum Trainieren noch zum Bloggen gekommen. Und so hat sich der September dann auch verabschiedet.

Leider kann ich die Einheit auch kaum noch in Worte fassen. Ich weiß nur, dass das Sparring wieder extrem gut und anstrengend war. Und unser Thema ein Takedown war und damit auch sehr anspruchsvoll, was das immer wieder aufstehen betrifft.

Jetzt ist der Oktober da und ich hoffe, dass ich wieder in den Tritt komme.

Oss!

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#Projekt55 #004

Gestern hatte ich 2. „Geburtstag“. Jetzt sind schon zwei Jahre vorbei, als ich beschlossen habe mit BJJ anzufangen. So schnell vergeht die Zeit. Leider war dieses letzte halbe Jahr sehr turbulent und auch mit sehr sehr wenigen Trainingseinheiten bestückt. Jedoch merke ich, wie es ein Bestandteil meines Lebens geworden ist.

Was ein wenig ungewöhnlich ist, denn ich bin ja grundsätzlich nicht der Typ, der schnell von etwas abhängig wird. Das hat in manchen Lebenslagen sehr viele Vorteile. Z.b. mit allerlei Süchten und doofen Angewohnheiten. Aber auch ein paar Nachteile. Denn das, was diese ganzen Lebensmanagementgurus verkaufen, dass man einfach nur gute Gewohnheiten etablieren muss, fruchtet bei mir nicht. Ich kann alles von einem auf dem anderen Tag aufhören und vermisse nichts. Deswegen kann ich auch keine guten Gewohnheiten aufbauen. Bloß weil ich etwas mehrfach gemacht habe, ist es kein Automatismus bei mir geworden. Natürlich fehlt mir dann kurz etwas, das war es dann auch.

Und so wäre das auch mit dem BJJ. Deswegen bin ich auch froh, dass ich es bis hierher geschafft und mein Ziel noch nicht aus den Augen verloren habe, auch wenn die Umstände aktuell es mir nicht einfacher machen. Leider wirft mich das auch ein wenig zurück, denn ich dachte an meinem zweiten Jahrestag hätte ich auch den dritten Stripe am Gürtel, aber das Leben spielt halt nicht immer so mit, wie man will. Und es ist ja auch kein Sprint, sondern ein Marathon.

Oss!

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Porrada Geek! #101

BJJ 101. So kann man auch die Trainingseinheit von Freitag nennen. Wiederholung und Festigung der gelernten Konzepte.

Wie immer startete die Stunde mit dem Soloaufwärmen. Danach ging es sofort in den Drill über. Was für mich anders war. Der Professor hat eine ganze Abfolge gezeigt. Vom Stand in die Open Guard ziehen, dann sich positionieren und in die De la Riva. Weiter den Gegner auf den Boden werfen und mit dem Technical Stand-up ihn komplett auf die Seite zu bekommen. Um dann in die dominante Position zu kommen. Die gleiche Abfolge nochmal mit dem Aufstehen, in dem an auf die Knie geht, wenn der Technical Stand-up nicht möglich ist, das der Gegner zu breit steht. Aus dem Drill wurde auch die Übung, bei der wir dann in ein paar Details eingetaucht sind.

Zum Sparring kann ich nur die Worte vom letzten Beitrag wiederholen. Es ist anstrengend, es ist ausgeglichen und es macht unheimlich viel Spaß zu Zeit.

Oss!

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Porrada Geek! #100

Und da war sie. Mein hundertstes Training! Und knapp zwei Wochen vor meinem zweiten BJJ Geburtstag. 50 Einheiten hatte ich nach 10 Monaten hinter mir. Und wenn wir davon ausgegangen wären, dann hätte ich eigentlich diesen Meilenstein irgendwann im Mai dieses Jahres gehabt. Aber Corona hat mir da einen Strich durch die Rechnung gemacht. Und was auch beteiligt war, ist meine lange Pause, die mich so weit zurückgeworfen hat, dass ich gerade sehr schwer mit mir kämpfe. Ich war nicht wie versprochen am letzten Freitag im Training. Es hat mich so stark niedergeschmettert, dass ich auch noch das komplette Wochenende gebraucht habe um mich zu erholen. Ich werde wohl noch etwas brauchen um wieder zu meiner Jahresanfangsform zu kommen.

Und so war das Training auch. Das Aufwärmen habe ich zwar noch sauber hinbekommen. Die Drills und Übungen waren aber eine Katastrophe. Wir waren am Ende der Einheit der Escapes. Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern wie wir in der Osterzeit letzten Jahres, als der Professor im Ausland war, all sieben Escapes durchgearbeitet (#33, #34, #35) haben. Und ich habe sogar noch schriftliche Notizen. Leider habe ich diese nie wieder gelesen. Einfach übel!

Aber genug lamentiert. Das Sparring war dafür um so besser. Mein Trainingspartner und ich werden immer besser. Es macht richtig Laune nicht immer der komplett Unterlegene oder Überlegene zu sein, wenn ich jetzt nur noch meine Kondition zurückbekommen würde. Aber dafür habe ich ja noch die nächsten 100 Einheiten Zeit. In der Hoffnung, dass ich diese jetzt mal schneller als in 24 Monaten schaffe.

Oss!

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Porrada Geek! #99

Und kaum versieht man sich, da ist es auch schon wieder fast ein Monat rum seit meinem letzten Training. Es war Urlaubszeit, ich war eine Woche weg, mein Partner dann noch eine Woche außer Gefecht wegen einer Verletzung und die letzte Woche war irgendwie zum unter die Bettdecke kriechen. Wobei das auch nicht ging, denn die Hitze hier war unerträglich. Wir haben uns für den Dienstag angemeldet und erst kurz davor bemerkt, dass es eine NoGi Einheit war. Und so bin ich zu meiner ersten NoGi Stunde gekommen.

Das Aufwärmen war wieder anstrengend, da es immer noch warm ist und ich meine Pause gespürt habe. Jedoch ohne den zusätzlichen Stoff der Gi Jacke war es ertragbar.

Der Drill war die Einleitung in unsere Übung. Man stand sich gegenüber und der Gegner hat seine Hand an meinem Nacken. Dieser Arm wird fixiert, man greift selbst an den Nacken des Gegners. Mit einem seitlichen Ruck befördert man den Kopf des Gegners in einen Headlock (Schwitzkasten). Einen Schritt zurück damit beide auf dem Boden landen. Gegner auf allen Vieren und man selbst auf des Gegners Schultern. Danach dreht man sich selbst um 180°, um sein Gewicht auf die Hüfte des Gegners zu bekommen und mit den Armen fixiert man die nahe Schulter und die entfernte Seite.

Die Übung ging an dem Punkt weiter. Der entfernte Arm wurde unter dem Gegners-Arm nach vorn zum Kopf gebracht, um sich selbst die Hand zu geben. Dadurch wird die Schulter fixiert. Mit dieser Kontrolle kann man den Gegner auf den Rücken drehen. Wobei ich dabei meine Schwierigkeiten hatte und ihn meistens nur auf die Seite bekommen habe. Das ist aber kein Problem, auch da geht es weiter. Und zum Schluss kam die Submission. Irgendwas mit North-South. Als ich das gehört habe, waren meine Gedanken wieder bei der North South Transition (mein Nemesis) so das ich den Namen nicht verstanden habe. Es war jedoch sicherlich etwas mit Choke, denn darauf ist es hinausgelaufen. Der Gegner liegt auf dem Rücken, sein Kopf ist in einem umgekehrten Schwitzkasten und von der Position ist man wie in der North South Transition.

Danach kam wie immer das Sparring. Ich habe diesmal meine Partner gebeten ein bisschen mehr Gas zu geben. Ich habe in mir immer noch eine Unsicherheit, ob mein Können ausreichend ist. Vielleicht hilft es ja, denn Druck im Training zu erhöhen. Er gab mehr Gas und es war gut so. Diese NoGi Sparring hat mir echt super gut gefallen. Ich verstehe, warum es Menschen gibt, die nicht mehr zurück zum Gi wollen.

Wir haben es uns so heftig gegeben, dass ich noch am selben Abend die ersten Anzeichen eines Muskelkaters hatte. Und am Mittwoch habe ich mich echt alt gefühlt. Was man nicht alles für seinen Sport macht.

Oss!

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Porrada Geek! #98

Mit einer Woche Verspätung kommt auch mein Post zur Trainingseiheit am letzten Dienstag. Den Rest der letzten Woche habe ich mit Urlaubsvorbereitungen gefüllt und am Wochenende ging es dann auch los. Und erst heute finde ich ein paar Momente Zeit um das hier zu tippen. Urlaubsstress. =)

Auch diesmal wird es wieder ein kurzer Post, denn sich an die einzelnen Übungen zu erinnern fällt mir wieder schwer. Ich muss unbedingt wieder in mein „normalen“ Schreibrhythmus kommen. Das ganze Corona Durcheinander ist echt schlimm.

Die Drills habe sich um die Side Control, Knee on Belly, Wind Shild Wiper und zurück in die Side Control gedreht. Das war mal wieder echt anstrengend. Sowohl das Durchführen wie auch das „Ertragen“. Denn wenn so 80-90 Kilo immer wieder Druck auf dich ausüben, dann schlaucht das.

Als Übung war die Arm-Bar dran. Aus der Side Control heraus…. und schon verlassen mich die Details. Ich erinner mich nur noch, dass es wichtig war, das eine Schienbein unter die Achsel vom Gegner zu platzieren und mit dem anderen Bein und Fuß den Kopf des Gegners zu fixieren, um ihm keinen Spielraum mehr zu lassen. Und den Arm nicht gegen den eigenen Körper zur strecken, sondern am Körper vorbei, damit der Winkel größer ist.

Ans Sparring erinner ich mich nur, dass es mal wieder sehr ausgewogen und sehr anstrengend war. Ich hatte ein paar gute Submission Ansätze, jedoch konnte ich nicht abschließen. Irgendwie stimmen meine Winkel nicht ganz. Und ich muss an meiner Flexibilität und Geschwindigkeit arbeiten, denn das sind meine Schwachpunkte in denen ich immer in Bredouille gerate.

Oss!

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Porrada Geek! #97

Im Hinterkopf das ich nicht auf dem Gipfel meiner körperlichen Leistung bin, habe ich es am Mittwoch ein wenig langsamer angehen lassen. Ja ich weiß, man soll alles geben. Aber wenn ich nach dem Aufwärmen dann immer so kaputt war, dass ich nicht mehr konnte, war das auch nicht so dolle. Also habe ich z.B. anstatt der 10 Burpees nur 8 durchgeführt. Und genau das war es. Die extra Energie konnte ich in die Drills, Übungen und Sparring setzten.

Am Mittwoch war das Training, ich komme jedoch erst heute dazu etwas zu schreiben. Und es fällt mir gerade schwer mich an die Details zu erinnern. Es geht bei mir gerade ein wenig drunter und drüber auch wegen des Jobwechsels, Probleme mit dem „neuen“ Auto das wir uns zugelegt haben und unsere baldige Urlaubsreise. Deswegen ist mein Kopf auch nicht auf dem Gipfel meiner geistigen Leistung. Deswegen kürze ich diesmal ganz frech den Post ab.

Das Sparring war super gut. Auch hier habe ich sehr viel Tempo herausgenommen und versucht mit Technik und meinem Gewicht zu arbeiten. Das war nicht weniger anstrengend, jedoch kam ich mir nicht so ausgepowert und „unterlegen“ vor wie am Montag. Ich denke, das ist der Weg, den ich einschlagen muss. Das akrobatische Rumgespringe ist für mein Alter und im Sommer echt nichts mehr.

Oss!

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Porrada Geek! #96

Ich war felsenfest überzeugt, dass wenn ich mit dem Training wieder anfange, dass es immer besser wird. Jedoch stelle ich von Einheit zu Einheit fest, dass es nicht der Fall ist. Der Montag war wohl meine übelste Einheit seit langem.

Schon das Aufwärmen hat mich dermaßen geschlaucht, dass ich auch mental dann abgeschaltet habe. Die Drills konnte ich schon gar nicht mehr sauber ausführen. Der Erste war aus der „Schußlinie“ zur Seite gehen, Level-change und dann beide Arme um die Hüfte. Dabei sollte der Rücken eigentlich immer gerade sein und man sollte tief in die „Hocke“ gehen. Beim Zweite kam der Fake Kick hinzu. Und da ist meine Koordination flöten gegangen. Das anschließende Gegner-zu-Boden-bringen war bei mir auch mehr ein Kartoffelsack-fällt-auf-Gegner.

Die Übung war dann daran angeschlossen die Kontrolle der Hüfte und dann die North South Transition. Wie ihr alle schon wisst, ist das meine Achilles Ferse. Ich weiß immer noch nicht, wie ich aus dieser entkommen kann. Aber! Mein Gegner auch nicht. Scheinbar führe ich sie entsprechend gut aus.

Das Sparring gab mir den Rest. Körperlich und mental schon am Boden habe ich kein Stich mehr gemacht. Ab und zu sind mir ein paar Moves gelungen, aber im Große und Ganzen war es zerstörend. Und da spüre ich heute am Mittwoch immer noch in meine Knochen und Muskeln. Heute Abend geht es weiter, mal sehen, wie es wird.

Oss!

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