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Kategorie: Brazilian Jiu-Jitsu

Porrada Geek! #95

Hier sitze ich und tippe diese Zeilen in meinen Rechner. Bin im Augenblick so kaputt und hab nen fetten Muskelkater in den Beinen. Und nein, das ist kein Gejammere, sondern eine Feststellung, dass das Training gestern sehr gut war. Wir haben diesmal uns für den 18 Uhr Termin entschieden. War ein wenig stressig pünktlich zu sein, aber dafür war ich früher Zuhause und hatte noch „Luft“ Abends.

Das Aufwärmen war eine Qual. Es ist gerade wieder heiß und schwül und das macht mir zu schaffen. Und dann noch die Drills. Guard Passes. Deswegen auch mein Muskelkater. Diese immer wieder in die Hocke, tiefer Stand und wieder hoch. Wenn ich davon keine strammen Oberschenkel bekomme, dann weiß ich nicht von was sonst.

Und passend zu den Drills, war auch die Übung ein Guard Pass. Und zwar der Double Under Pass aus der „Familie“ der Pressure Pass. Für Außenstehende ist dieser Pass sehr witzig anzusehen, denn man kniet am Hinterteil des Gegners und lädt dann seine Hüfte auf die Eigene um ihm die Stabilität zu nehmen und in eine „Kerze“ zu zwingen. Dann kann man mit Druck und Kontrolle der Hüfte sich schön an den Beinen in die Side Control bringen.

Zum Schluss ging es wieder in das Sparring. Und diesmal war es echt heftig. Wir haben uns nichts geschenkt und waren auch beide komplett fertig. Das Schöne ist, dass wir sehr ausgewogen sind. Manchmal hat er die Oberhand, manchmal hab ich sie. So macht es echt Spaß, ist nicht so einseitig und herausfordernd.

Oss!

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Porrada Geek! #94

Freitag Abend und ich bin im Dojo. Durch meinen Trainingspartner sind auch meine Trainingstage nicht mehr wie vor Corona und dank des neuen Dojo ist jeden Tag trainieren möglich. Und solange die Corona Auflagen existieren, werde ich wohl keinen „normalen“ Rhythmus haben. Aber das ist auch egal, ich brauche zurzeit eh ein wenig mehr für die Regeneration.

Es ist gerade heiß und das Aufwärmen macht mir mehr zu schaffen als ich es eigentlich bräuchte. Sogar die Anzahl der Burpees ist sehr sehr schwach. Die Pause hat mehr abgebaut als mir lieb ist. Das Partneraufwärmen und der Drill waren jedoch wieder gut. Zuerst haben wir versucht den Gegner mit eine Fußfeger auf den Boden zu bringen. Dann der Wechsel und eine hat am Boden versucht der Gegner am Pass zu hindern.

Die Übung war wieder in der Closed Guard. Weiter ging es mit einer Submission und zwar ein Choke. Damit habe ich immer noch meine Schwierigkeiten. Diese Griffe rund um den Kragen und dann das richtige Ansetzten der Hände, dass der Hals zugedrückt wird, ist für mich immer noch ein Buch mit sieben, nach vielleicht nur noch mit drei, Siegeln. Mein Trainingspartner meint, dass ich es richtig ansetze, jedoch mein Gefühl dabei ist noch nicht sicher genug für mich.

Das Sparring war gigantisch. Wir raufen uns immer mehr zusammen und geben uns wirklich ein paar sehr gute Moves. Und er zeigt mir sehr gut meine Schwächen. Ich bin noch zu langsam, zu unbeweglich und meine Kondition lässt zu wünschen übrig. Nun ja, ich schiebe es mal auf die lange Pause und es wird eine Herausforderung wieder auf einen höheren Stand zu kommen.

Oss!

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Porrada Geek! #93

Und so beginnt es. Ja, ich war am 1. Juli schon im Training, das war aber ne Solonummer. Am Dienstag war es das erste Mal mit meinem Trainingspartner. Jedoch stelle ich gerade fest, dass ich den Trainingstag gar nicht verbloggt habe. Und jetzt ist Sonntag und ich kann mich nicht mehr genau an alles erinnern. Auch weil ich den Trainingstag 94 (der dann demnächst erscheint) gerade getippt habe.

Ich weiß nur, dass mich das Aufwärmen echt schafft hat. Meine Kondition ist echt am Ende. Der Drill war der Grip Fight, die Übung war die Closed Guard. Das ist ja das aktuelle Thema. Ich weiß noch, dass wir aus der Position diverse Bewegungen trainiert haben, um den Gegner aus dem Gleichgewicht zu bringen, aber welche das waren fällt mir nicht mehr ein. Ich sehe schon, ich muss nicht nur meine Kondition, sondern auch mein Gedächtnis wieder trainieren. Als Entschuldigung habe ich aber eine große persönliche Veränderung, die ich sicherlich in naher Zukunft bloggen werde, die meine Kopf gerade beschäftigt.

Vom Sparring kann ich mich nur erinnern, dass wir es langsam haben angehen lassen, da es ja das erste Mal für uns Beide nach so einer langen Pause war. Trotzdem fand ich es sehr gut, besonders der lange Kampf um eine Armbar die ich verhindern konnte, jedoch dann so mit dem Nacken verrenkt war, dass ich deswegen habe tappen müssen.

Oss!

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Porrada Geek! #92

Wer hätte das gedacht? Am 11. März 2020 haben wir uns nach dem Training getrennt, ohne weitere Gedanken zu verschwenden und dann wurde alles runtergefahren. Das war auch dann das letzte Mal BJJ Training bis zum 1. Juli. Während dieser Zeit ist die Schule in das eigene Dojo gezogen, ich habe mir im Homeoffice den Rücken verrenkt und ich habe außer der Physiotherapie keinen Sport gemacht. Und so war das zurückkommen zum BJJ vom Gefühl her wie das erste Mal. Mit genau so einem Bauchkribbeln.

Training findet unter den verschärften Covid-19 Bedingungen statt. Wir haben uns einen Partner ausgesucht und mit diesen dürfen/müssen wir trainieren bis die Beschränkungen weiter gelockert werden. Auf der einen Seite gefällt mir das, jedoch wenn einer der Beiden nicht kann, dann sieht es mit dem Training für den Anderen auch mau aus. Und genau das ist mir auch am ersten Tag passiert. Durch unsere Terminabsprachen und Urlaub und alles Mögliche, hat mein Partner den Mittwoch mit dem Donnerstag verwechselt und ich stand alleine da. Zur Verteidigung, er hätte eh nicht kommen können. D.h. wir hätten eh nicht trainieren können.

Und so habe ich dann Solo die Übungen gemacht. Das Aufwärmen und die ersten Drills gingen eh ohne Probleme. Das Einzige war, dass ich den Abstand zum Gegner nicht hatte und es deswegen auch nicht richtig üben konnte. Bei den Übungen ging es diesmal von der Closed Guard in die Spider Guard und weiter in die Omoplata. Das ist eine Übungsabfolge die mir sehr gut gefällt. Ich kann mich jedoch nicht erinnern diese jemals auch nur im Ansatz im Sparring angebracht zu haben.
Das Sparring war für mich natürlich außen vor. Aber ich habe die Zeit genutzt und weitere Drills durchgeführt. Besonders die Hip Escapes, auch liebevoll Shrimps genannt. Und das habe ich auch am Tag danach gut gespürt. Und genau dafür mach ich es.

Oss!

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#Projekt55 #003

Zwischen meinem letzten Post Mitte März und heute (Ende Juni) hat sich vieles verändert. Wir gehen alle nur noch mit Mund-Nasen-Schutz einkaufen, 11,8 Millionen Menschen haben die Corona-Warn-App auf ihrem Smartphone (hoffentlich werden es mehr), seit 3 Wochen haben die Sportstudios wieder offen und mein BJJ Dojo ist in die eigenen Räume umgezogen. Zwar ist Kontaktsport hier in Baden-Württemberg noch nicht erlaubt, dafür macht unser Professor fleißig funktionales Training.
Tja, und was ist mit mir? Ich mache nicht mit. Warum nicht? Ich habe mir durch Homeoffice und meinen beschi… Stuhl den Rücken verrenkt. War 2 Wochen krankgeschrieben, da ich mich kaum bewegen konnte. Die Schmerzen waren höllisch, aber nicht wie bei meinem Bandscheibenvorfall. Deswegen war ich sicher, dass es nichts Schlimmes sein konnte. Und so bin ich fleißig zur Physiotherapie gegangen. Am Donnerstag habe ich meinen letzten Termin und seit Anfang letzter Woche bin ich schmerzfrei. Jetzt warte ich nur, bis ich das OK zum Trainieren bekomme. Und diesen Termin wollte ich eigentlich für das nächste Update nutzen. Doch es ist etwas heute Morgen passiert, dass ich unbedingt zu „Papier“ bringen muss.

Ich habe die 90 kg Schallmauer durchbrochen!

Jeder nimmt während des „Lockdown“ zu. Ich habe es geschafft auf 89,6 kg herunterzukommen. Durch mein Homeoffice konnte ich es einrichten, dass ich Mittag mit Lennox meine Runde gehen kann. Durch diese „kleine“ Änderung schaffe ich es, laut Pokémon Go App, in der Woche knapp 50 km zu laufen. Und der Wegfall der Mittags-Kantinen-Essen hat wohl auch noch dazu beigetragen. Ich kann mich in den letzten 15 Jahren nicht daran erinnern, dass ich die 8 auf der Zehnerstelle gesehen habe. Und Einen setze ich noch drauf.

Datum Gewicht Bauchumfang (cm) Info
16.03.2020 91,7 102,5
30.03.2020 92,1 104
08.04.2020 91,8 103 2 Wochen Corona Homeoffice und kein BJJ
20.04.2020 91,2 103
04.05.2020 91,6 103
11.05.2020 92
25.05.2020 91,6 106
01.06.2020 91,4 105
08.06.2020 91,6 105
15.06.2020 90,6 105
22.06.2020 89,4 103,5

Wie Ihr sehen könnt, habe ich mein Gewicht halten können, nur mein Bauchumfang hat ein wenig zugenommen. Und dann Anfang des Monats die klare Tendenz nach unten bis zum heutigen Tag. Ich werde wohl nicht viel weiter abnehmen, aber unter 90 kg ist echt ein Meilenstein.

Oss!

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#Projekt55 #002

Corona hält die Welt im Griff und auch Deutschland. Seit letzten Freitag sind Sportstudios geschlossen und da mein Vollkontakt Sport nahezu prädestiniert ist, ansteckende Krankheiten zu übertragen, hat mein Professor schweren Herzens den Betrieb eingestellt. Noch kann niemand Beantworten wie lange dieser Zustand andauern wird. Trotzdem machen wir, oder besser gesagt, unser Professor das Beste draus. Jeden Tag wird eine neue Fitness Challenge in die Gruppe gepostet und Viele machen mit.

Ich bin bis jetzt nicht dabei. Seit Montag bin ich im Home-Office und das schlaucht irgendwie mehr als das tägliche ins Büro gehen. Und so finde ich gerade nicht die Motivation mit aufzuraffen. Aber ich weiß auch, dass es gerade nur eine Phase ist und ich wohl in ein paar Tage einsteigen werde.

Und so gibt es nicht viel zu berichten. Hoffen wir, dass alles gut verläuft und bald der Normalzustand wiederhergestellt ist.

Passt auf euch auf. Bleibt gesund.

Oss!

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Porrada Geek! #91

Ich habe es diese Woche endlich mal wieder zweimal in Training geschafft. Und es war auch gut so. Denn ich merke wie meine Kondition nicht mehr auf dem Stand von vor ein paar Wochen war.
Und so bringt mich das Aufwärmen auch an meine Grenzen, auch wenn ich alle Übungen, bis auf die Mountain Climberdie sind mein Tod, recht gut mitmachen kann. Ich weiß noch wie ich am Anfang bei der Geschwindigkeit überhaupt nicht mitgekommen bin.

Als Übungen gab es wieder Submissions aus dem North South Pass. Die Erste war wieder der Kimura. Diesmal jedoch nicht wie am Montag. Diesmal sind wir davon ausgegangen, dass der Gegner einen Griff an den Kimono macht, um den Kimura zu verteidigen. Deswegen war es mit einem Losreißen verbunden und dann den Arm hinter dem Rücken des Gegners zubringen. Die zweite Submission war der Armbar. Davon ausgehend, dass der Gegner höher an seinen Kimono greift und damit den Kimura Finish unmöglich macht, wechselt man aus der North South Position mit einem gekonnten Beinschwung nach vorne in eine Sitzposition auf dem Gesicht des Gegners. Dann wird das andere Bein nach vorne gebracht und man kann sich gemütlich um den Griff kümmern. Diesen lösen und den Arm in die Kesa Gatame strecken. Wie immer eine einfache Bewegung, wenn man zuschaut, jedoch wenn man selbst am Zug ist…. Es hat jedoch ganz gut geklappt.

Das Sparring fing ganz gut an. Doch in meiner zweiten Runde hat mein Gegner eine Armbar ansetzen wollen und ich habe verteidigt, dabei hab ich mit dem „nicht gefangenen“ Arm jedoch ein so ruckartige Bewegung gemacht, dass ich mir vermutlich ne Zerrung eingefangen habe. Und so habe ich ne Zwangspause einlegen müssen. Aber ich hatte so Bock weiterzumachen, dass ich mich wieder angestellt habe. Und so habe ich mithilfe meiner Trainingspartner, die dann auch auf mich geachtete haben, doch noch 3 gemächliche Runden kämpfen. Das ist es was ein gutes Team ausmacht.

Oss!

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Porrada Geek! #90

Montag und es ist nichts dazwischen gekommen. Ich war im Training.

Nach dem Soloaufwärmen ging es wieder mit Partneraufwärmübungen weiter. Und die hatten es in sich. Oder ich habe echt abgebaut in den letzten so unregelmäßigen Trainings. Wobei …. wenn ich mich an meine Trainingskollegen erinnere, die haben auch einen sehr zerstörten Eindruck gemacht. Und ich kann es wenigstens auf mein Alter schieben. Der letzte Drill war der Knee Cut Pass. Bei diesem habe ich gemerkt, dass Eleganz nicht gerade meine Stärke ist. Oder es liegt mehr an meiner unbeweglichen Hüfte. Auch hier gibt es viel zu verbessern. Achtung Kalenderspruch: „BJJ is a journey„.

Die Übungen waren diesmal die North South Transition. Das ist ja mein Nemesis. Ich weiß nicht wie oft im Sparring meine Gegner mich mit dieser Transition komplett „überrollt“ haben. Mir wäre es lieber gewesen die Verteidigung als die Transition zu lernen, aber man muss ja beides können. Sie ist einfacher als ich dachte. Klar, es gibt wie immer tausend Details, auf die man achten muss, jedoch viel sie mir nicht so schwer und mein Trainingspartner hat mir „guten Druck“ bestätigt. Als zweite Übung war während der North South, bei „richtiger“ Armstellung des Gegners, den Kimura anzusetzen. Das ist eh einer meiner Lieblingsgriffe, die ich jedoch nie im Sparring einsetzen kann.

Apropos Sparring. Wir waren etwas weniger und deswegen wurden nur 3 Stationen gemacht. Das hatte wiederum den Vorteil, dass die Pausen ein wenig länger waren. Und die habe ich gestern wirklich gebraucht. Mit meiner Leistung im Sparring war ich wieder zufrieden. Langsam baue ich den Kampfgeist auf. Das ist immer noch ein Punkt, an dem ich stark arbeiten muss.

Oss!

 

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Porrada Geek! #89

Und wieder sind ein paar Termine ausgefallen. Ich habe privat gerade eine unangenehme Situation, die mich öfter als mir lieb ist, ins Krankenhaus fahren lässt. Und am Montag habe ich mein Weihnachtsgeschenk einlösen dürfen. Als bin ich erst wieder am Mittwoch ins Training gegangen. Und deswegen erscheint der Post auch erst heute am Samstag.

Interessant ist, wie fremd es sich gerade anfühlt ins Training zu gehen. Die langen Pausen haben echt eine komische Auswirkung auf mich. Aber das scheint nur in meinem Kopf zu sein. Als es nach dem Soloaufwärmen losging, war ich zumindest körperlich da. Und geistig etwas langsamer aber auch im Training. Als Aufwärmübungen hatten wir wieder verschiedene Variationen des Toreando Pass. Das ist echt anstrengend immer in der Malasana Position zu verbringen.

In den Tagen, in denen ich gefehlt habe, wurde weiter an der Side Control gearbeitet. Das nervt mich, denn da habe ich echt noch Nachholbedarf wie ich weitermachen kann. Aber zwei neue Übungen konnte ich noch üben. Nachdem man von der Hüftkontrolle in die, ich nenne sie mal die French Bulldog Position da ich den richtigen Namen nicht kenne und mein Lennox immer in dieser Position ist, gewechselt ist.

Haben wir gelernt mit dem Lapel des Gegners und des Eigenen zu arbeiten. Zuerst den Cross Face besser zu kontrollieren und dann mit dem Eigenen in den Choke zu gehen. Die Zweite Übung war mit dem Lapel des Gegner seinen Arm zu immobilisieren, um dann mit dem Eigenen in den Baseball Choke durchzuführen.

Das Sparring war wie immer ein Höhepunkt. Es ist auch interessant zu sehen, wie ich diesen Teil des Trainings immer mehr zu lieben gelernt habe. Und wie ich mich auch immer mehr „zwinge“ keine Pause einzulegen. Und hey, die Trainingspausen haben vielleicht doch etwas gebracht. Denn ich konnte an einer Stelle mit Ruhe aus der Side Control in die Full Mount Position wechseln und habe damit die Station erobert. Ich glaube, das war sogar das erste Mal.

Oss!

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Porrada Geek! #88

Schnapszahl! Und das am Rosenmontag. Und das hat man gemerkt. Während letzten Mittwoch die Bude voll war, war diesmal die Gruppe überschaubar. Als ich am Mittwoch meine weißen Gi anhatte und im Vergleich meinen weißen Gürtel, habe ich beschlossen, diesem mal wieder in die Wäsche zu packen. Und wie es kommen sollte, haben ich Ihn natürlich auch vergessen. Das war dann auch gleich der nächste Rüffel und die Drohung, dass ich ein rosa Gürtel beim nächsten Vergessen tragen „darf“. Die neue Lokation macht mich irgendwie kirre. Rashguard vergessen, Gürtel vergessen, ein Wechselshirt und auch mal meine Jacke. Das ist mir vorher noch nie passiert.

Nach dem Soloaufwärmen ging es über zum Drill. Diesmal war der Toreando Pass der Drill. Und nicht nur, dass ich mich an den Namen wieder erinnert habe, auch die Ausführung fand ich gelungen. Wobei das Runtergehen auf die von der Hüfte entfernten Schulter, noch eleganter durchgeführt werden könnte.

Thema war die Side Control. Sehr detailreich und da wir so wenige waren, hatten wir auch viel Zeit alle gezeigten Details zu üben. Auch hier ist es wieder sehr interessant wie kleine Änderungen in manchen Winkeln und Stellungen der Füsse und Hände gleich etwas mehr bewirken.

Und weil wir so wenige waren, war dafür das Sparring herausfordernder. Diesmal nur mit 3 Stationen und trotzdem war die Frequenz in der man an der Reihe war höher als sonst. Das ging echt auf die Pumpe aber hat wie immer super Spaß gemacht. Ein gelungenes Training trotz vergessenen Gürtel.

PS: Das Erschleichen eines blauen Ersatzgürtel hat leider nicht funktioniert. Obwohl einer unsere Blue Belts einen Zweiten dabei hatte wollte er ihn nicht rausrücken. Das merke ich mir! =)

Oss!

 

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