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Massimo Castell Beiträge

Porrada Geek! #61

Und wieder musste ich einen Mittwoch aussetzen. Das Training am letzten Montag hat mich echt geschlaucht. Zusätzlich kamen noch ein paar, sagen wir mal mentale, Problemchen hinzu. Und ich hätte auch beinahe deswegen den gestrigen Termin fatzen lassen. Aber meine Frau und eine Stimme in mir haben mich zum Training gezogen. Und es war gut so. Denn manchmal braucht man einfach diese körperliche Aktivität um den Kopf gerade zu bekommen.

Nach der Solo Aufwärmphase sind wir zu Partneraufwärmübungen gewechselt. Mal wieder eine nette Abwechslung und die Motivation noch eine Wiederholung zu machen ist höher. Endlich mal wieder frisches Blut in die angetrockneten Muskeln gebracht.

Die Übungen des Tages waren Hip-Bump-Swipes. D.h. aus der Closed Guard raus, rein in die seitliche Brücke oder seitliches Plank (oder wie man es auch nennen will) und dann mit dem Bumb den Gegner auf den Rücken befördern und gleichzeitig in die Mount gehen. Einfach gesagt, schwerer umgesetzt. Denn wenn man nicht den richtigen Winkel, Abstand und Schwung hat, dann ist der Gegner echt ein schwerer Brocken. Ich war ganz zufrieden mit meiner Leistung.

Das Sparring war herausfordernd. Ich habe auch seit langem mal wieder mit einem Bluebelt Anwärter gerollt. Unglaublich wie ich immer noch hin und her geworfen werde. Dafür hat mich dann ein Neuer gefragt, ob er mit mir langsam rollen darf. Und ich habe zugestimmt, um auch ein wenig wieder Luft zu schnappen. Genau die Runden, die ich am Ende noch verkraften konnte.

Ja, es sind ein paar Neue dazugekommen. Mich freut das und ich hoffe, dass auch ein paar länger bleiben. Leider jedoch kommen nicht nur neue hinzu, gestern war auch das letzte Training von einem „Bruder“, der mir viel beigebracht hat. Er geht zurück nach Brasilien. Hier im Blog wurde er schon ein paar Mal als Blue Belt erwähnt.

Alles Gute für deine Zukunft und keep rollin‘ Yuri! (Instagram)

Oss!

 

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Porrada Geek! #60

Den 1. Oktober immer im Visier und wegen meiner langen Fehlzeit, habe ich etwas völlig übersehen. Und zwar, dass ich am 19. September mein Einjähriges hatte. Aber dazu mehr in einem #Projekt55 Artikel.

Letzten Montag war für mich wie das erste Mal. Nach der langen Pause… ich wiederhole mich. Der Muskelkater hat erst ab Freitag nachgelassen, d.h. ich war letzten Mittwoch nicht im Training. Das sind Startschwierigkeiten. Gestern war es dann ein wenig besser. Das Aufwärmen war nicht so heftig.

Nach den obligatorischen Übungen haben wir uns mit „Griff Kampf“ weiter aufgewärmt. Wie ich erfahren habe, wird es im Judo Kumi-kata genannt. Und mein Trainingspartner hat mir dann auch noch den Judo Griff gezeigt. Das Ganze ging echt gut vonstatten trotz meiner lädierten Hand.

Als Übungen haben wir einen Sweep aus der Closed Guard gelernt. Closed Guard öffnen dann in die Open Guard und Knee Shield. Und dann die Hüfte „aus der Mitte nehmen“ um den Gegner umzuwerfen. Begleitet entweder durch das Wegdrücken der Knies mit dem Fuß oder dem Scissor Sweep für so Langbeiner wie mich. Das klappte sogar ziemlich gut. Auch wegen der vielen Tipps, die ich von meinem Trainingspartner bekommen habe.

Sogar während des Sparrings konnte ich den Sweep bei verschiedenen Gegnern ansetzen. Auch, wenn ich diesmal mit meinen Sparringrunden insgesamt nicht zufrieden bin. Meine Gegner haben mit mir mehr gespielt als mir lieb war. Nun ja, so habe ich auch mitbekommen an welchen Stellen ich noch zu arbeiten habe.

Oss!

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Porrada Geek! #59

Nach 7 Wochen Pause habe ich es nicht mehr ausgehalten und bin wieder ins Training gegangen. Meine Hand ist immer noch nicht schmerzfrei, aber irgendwie konnte ich es nicht als Ausrede verwenden. Ich hatte es mir eigentlich schon letzte Woche vorgenommen, jedoch kam mir mein Privatleben dazwischen.

Nachdem mich alle herzlich willkommen zurück haben, dass mich echt gerührt hat, ging es auch mit dem Aufwärmen los. Und was soll ich sagen, 7 Wochen Pause sind so lange, dass es sich wie beim ersten Mal angefühlt hat. Wie kann man nur so viel abbauen in der Zeit? Und deswegen sitze ich auch mit einem fetten Muskelkater in den Beinen vor dem PC. Und das, obwohl ich eigentlich Muskelkater immer mit einem Tag Verzug spüre. Das wird Morgen ein „tolles“ Training.

Viele neue Gesichter am Start und es gab mal wieder Übungen zur Selbstverteidigung. Das ist es, was ich unter BJJ verstehe. Ich kann mich immer noch nicht mit den Turnieren und Punkten anfreunden. Das muss ich auch demnächst überwinden.

Rear Naked Choke und die Verteidigung dazu. Ich hatte das Vergnügen mit einem Neuen zu trainieren und er hat sich gar nicht mal so doof angestellt. Oder ich bin schon wieder aus dem Ganzen draußen. Aber so einfach ist es mir nicht gelungen den Rear Naked anzusetzen. Und die nächste Varianten, der „normale“ Choke war auch nicht immer hundertprozentig. Auch, wenn ich gegen Ende den Kniff mehr raus hatte. Dafür ging mir der Wurf und die Transition in die Armbar und in den „Polizeigriff“ besser von der Hand. Am Windshild Wiper der Beine muss jedoch gearbeitet werden.

Das Sparring hat mir dann den Rest gegeben. Auch hier habe ich mit dem Neuen gestartet und er hat sich teuer verkauft. Wie schon gesagt, 7 Wochen Pause sind zu viel. Die zwei anderen Runden waren dann der Abschluss. Und ich war froh, dass es diesmal keine Abschlussübung à la Sally up, Sally down gab.

Jetzt heißt es die nächsten Termine wieder nutzen, um meine Leistung wieder auf das Niveau von vor dem Urlaub zu bringen.

Oss!

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#Projekt55 #001

Huch! Es ist Donnerstag und es kommt kein Porrada Beitrag? Die Sommerpause ist doch vorbei. Jedoch leider nicht für mich. Wie Ihr Euch sicherlich erinnern könnt, habe ich Anfang Juli einen nicht sehr glorreichen Tag gehabt. Seit dem habe ich die Schmerzen aus meiner Hand nicht herausbekommen. Deswegen habe ich beschlossen gestern den Orthopäden meines Vertrauens aufzusuchen. Zum Glück hat es nichts mit meinem Rücken zu tun (meine größte Angst seit meinem Bandscheibenvorfall) und es ist auch kein Knochen gebrochen. Damit bleibt nur ein innere Bluterguss übrig. Das verheilt in 6-8 Wochen. D.h. keine Belastung der Hand, Behandlung mit Kälte und einer Schmerzsalbe und so oft wie möglich ruhig stellen mit einer Handgelenkbandage. Und so muss ich leider noch ein paar Mal auf das Training verzichten.

Und deswegen berichte ich mal ein wenig von meinem #Projekt55. Wie schon Mitte Juni angekündigt habe ich mir das Ziel „Schwarzgurt an meinem 55. Geburtstag“ gesetzt. Seit dem habe ich diverse Dinge mir vorgenommen zusätzlich zu den Maßnahmen, die ich vor knapp 1 1/2 Jahren angefangen habe. Auch wenn ich es nicht ganz schaffe, bin ich auf einen mich sehr zufriedenstellenden Weg. Durch diese Beiträge wird sicherlich auch noch mehr Disziplin hereinkommen. Gestartet habe ich nach meinem Besuch bei Christian Bischoff auf „Die Kunst dein Ding zu machen“. Folgende Punkte sind dadurch ein meinem Leben integriert.

  • Morgenroutine: Aufstehen, Zähne putzen, Wasser trinken, Krillöl einnehmen, BJJ Aufwärmübungen, Kettlebell Übungen, Sally up, Buch lesen
  • Kein Zucker und Kohlenhydrate unter der Woche
  • Im Geschäft nur noch einen Kaffee, ansonsten nur Tee
  • Viel Wasser ohne Kohlensäure trinken
  • Fleißig Notizen schreiben
  • Alle 5 Euro Scheine sammeln

Diese Liste verlängere oder passe ich je nach meinen weiteren Umständen an. Ich habe auch seit kurzen angefangen ein paar Eckdaten zu erfassen. Diese sind der Anfang, es werden sicherlich noch weitere dazukommen.

Datum
Gewicht
Bauchumfang (cm)
17.06.19
24.06.19
02.07.19
10.07.19
16.07.19
25.07.19
30.07.19
20.08.18
95,1
94,2
92,1
92,8
93,2
92.6
91,0
91,7
106
105,5
104,5
104,5
104,5
104
104
104

Soviel für den Anfang. Ich werde hier in regelmäßigen Abständen berichten. Ansonsten könnt Ihr meinen Weg auch auf Instagram verfolgen.

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Porrada Geek! #58

Oh ha! Wie schon im letzten Post erwähnt, war am letzten Mittwoch mein letztes Training vor meiner Sommerpause. Das waren aber viele „letzte“ im letzten Satz. Und durch die ganzen Urlaubsvorbereitungen und die Geschichte mit meinem Hundili, habe ich auch komplett verschwitzt den Beitrag zeitnah zu posten. Mal sehen, ob ich mich noch erinnern kann.

Und ich kann mich nicht mehr erinnern. Wir haben an der Closed Guard nach dem Guard Pull weitergemacht. Wir haben, nach dem der Gegner auf den Knien ist, die Armbar und die Omoplata angehängt. Und, wenn der Gegner stehen bleibt, den Lumberjack Sweep anzuwenden. Mehr Details fallen mir gerade nicht mehr ein.

Das Sparring zum Abschluss war klasse. Zuerst habe ich es mir wieder mit meinem Gewichtsklassenpartner die 2×2 Minuten echt hart gegeben. Unglaublich wie wir uns in den letzten Monaten entwickelt haben. Mit Ihm im Vergleich sehe ich es besonders. Dann noch eine starke Runde mit unserer Kriegerin. Die mich trotz des Gewichtsunterschiedes echt fordert. Und zu Schluss noch zum Auspowern gegen nen echt starken White Belt Kollegen.

Ich genieße jetzt eine ruhige Woche auf Texel und dann noch eine zu Hause während das Dojo zu ist und dann geht es erholt weiter.

Oss!

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Porrada Geek! #57

So, wieder in den gewohnten Rythmus mit Training und Posten. Wobei es nur noch diese Woche sein wird. Denn nächste Woche sind wir im Urlaub im Ausland und dann macht mein Dojo Sommerpause. Das Team ist gerade dabei etwas zu organisieren, bin gespannt, wenn ich aus dem Urlaub zurückkomme. Aber ich greife ja voraus.

Gestern ging es weiter im Closed Guard Programm. Ich habe am letzten Mittwoch die Chokes verpasst, dann heißt es warten auf den nächsten Zyklus. Warm up war diesmal etwas aus der Selbstverteidigung. Ich tendiere ja immer mehr zu dieser Interpretation von BJJ. Ich kann mich noch nicht mit dem Turniergedanken anfreunden. Dabei denke ich immer an Olympisches Karate und das sieht ja wirklich mehr nach Schach und „wer zuckt zuerst“ aus anstatt nach einer Kampfkunst. Der Drill war das Ziehen in die Guard und das Schließen der High Guard. Und ich habe das Gefühl, dass es diesmal besser geklappt hat. Gut, wen wundert es nach dem Debakel vom letzten Montag.

Die Übungen haben mir auch gut gelegen. Armbar aus der Positon, wenn der Gegner in deiner Closed Guard kniet. Armbar aus der Position, wenn der Gegner aufsteht und man in einer „Kerze“ ist. Und als letzte Übung in der Closed der Lumberjack Sweep. Das ist, wenn man in die „Kerze“ hochgezogen wird, man dann beide Füße des Gegners packt und ihn mit der Hüfte nach hinten umstößt. Das ging einfacher, als ich anfänglich vermutete habe.

Das Sparring war wieder ein Highlight. Irgendwie wollten alle Blue Belts mich in die Mangel nehmen. Ist ja gut, eine White Belt war auch dabei, aber der hat vier Streifen und ich zähle ihn jetzt einfach zu den Blauen. Also habe ich zwar total kaputt angenommen und danach war ich noch kaputter, so das ich die vierte Runde aussetzen hab müssen. Manchmal ist der Geist doch nicht stärker als der Körper. =)

OSS!

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Porrada Geek! #56

Dieser Beitrag kommt sehr spät. Es ist Sonntag und eigentlich sollte ein Post vom Samstagstraining kommen, aber es kommt der vom Montag. Die Woche war ein Graus und deswegen war ich auch nur am Montag im Training und am Mittwoch nicht. Geschäftlich und Privat ging es drunter und drüber und ich bin körperlich immer noch nicht auf dem Damm.

Und so war das Training auch bescheiden. Ich kann mich auch kaum noch erinnern, was wir gemacht haben. Begonnen haben wir mit dem Guard Pull. Und schon verlassen mich meine Erinnerungen. Ich habe nur noch nebulöse Fetzen, dass ich mit dem High Guard und der Hüfte den Gegner auf die Knie zwingen kann.

Das Sparring habe ich dann ausgesetzt. Wenn man mit dem Kopf komplett woanders ist, hatte es gar keinen Sinn. Nächste Woche ist dann die letzte bevor in den Urlaub fahren. Hoffe, ich kann trotz Vorbereitungen ins Training gehen.

Gestern am Samstag waren ein paar meine Teamkollegen auf einen Wettkampf der Copa BJJ in Würzburg. Konnte wegen meiner Arbeit leider nicht mitgehen. Hier ein paar Impressionen. Und natürlich eine Folgeempfehlung für den Account.

 

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Porrada Geek! #55

Die letzten Wochen haben mich geschlaucht. Sowohl die Geschehnisse auf meiner Arbeit, wie auch im Training. Das alles resultiert in eine urlaubsreife Birne. Und eine Auswirkung ist, dass es mir schwerfällt mich an die ganzen Namen der Übungen von gestern zu merken. Heute also ein Post mit mehr Prosa.

Das Warm-up lief solala. Die Übung mit dem Knie auf den Boden konnte ich nur halb mitmachen, da meine Zehen immer noch zerstört sind. Dafür habe ich die Rolle-Rückwärts komplett machen können. Da hat sich meine investierte Zeit das langsam nebenher zu Übung gelohnt. Der Drill war wie immer an die Übung vom letzten Mal angelehnt. De la Riva Guard und rein in den Sit-up. Diesmal mit dem Arm nicht um das umklammerte Bein, sondern auf das „entfernte“ Knie gelegt. Das kommt aus der Selbstverteidigung und schützt vor einem versuchten Kniestoß.

Die gestrige Übung war herausfordernd. Und damit meine ich den kompletten Ablauf mit den Details zu merken. Obwohl, wenn ich im Augenblick darüber nachdenke, dann war sie gar nicht so verschieden wie unsere Übung am Montag. Vom Clinch, zu dem wir ein paar mehr Details bekommen haben, wieder den Guard Pull in die De la Riva. Dann den Griff vom Lapel lösen und wie beim Drill das Bein umklammern. Wenn der Gegner nun dein Bein von seinem anderem löst, wirf man Ihn zu Boden, in dem man auf die eigene Schulter rollt und das gerade gelöste Bein als Hebel nutzt. Ab auf die Knie und dann je nach Reaktion des Gegners entweder Gewicht auf dessen Beine und dann ab in die Side Control. Oder wenn er aufstehen will, auch aufstehen und in die Single Leg Control, denn sein Bein hat man ja immer noch in der Klemme. Wenn er auf allen Vieren bleibt, dann das entfernte Knie greifen und ihn damit auf den Bauch zwingen. Und wenn das Knie nicht erreichbar ist, dann sich komplett auf die andere Schulter drehen, dann fällt der Gegner über einem auf den Rücken. Und weil ich mich so ungeschickt angestellt habe, hat sich sogar ein Blue Belt in die Übung eingemischt um mich geradezurücken. Wobei ich mit meinem Guard ziehen echt zufrieden war.

Die ersten Runden des Sparrings habe ich ausgesetzt und dafür die Technik nochmal mit einem Kollegen in meiner Gewichtsklasse trainiert. Das ist echt ein andere Nummer. Aber auch hier hat das Guard ziehen in die De la RIva gut geklappt. Die letzten Runden habe ich aber dann doch noch leichtes Sparring gemacht. Zuerst mit unserem Teamengel. Sie hat demnächst ihr erstes Turnier und da ist ein wenig Training angebracht. Und Sie ist echt nicht schlecht und ich bringe auch noch locker 40 kg mehr auf die Waage. Meine zweite und dritte lockere Runde haben mich dann komplett zerstört. Ich bin gespannt, ob ich mich bis Montag halbwegs erholen kann.

Oss!

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Porrada Geek! #54

Hundertprozentig war ich nicht, als ich gestern ins Training gegangen bin. Meine Hand tut immer noch weh, meine Füße genau so und mein Rücken und Nacken waren verspannt. Aber wer will hier Gejammer hören?

Neue Woche und neuer Themenblock, es geht in die Open Guard. Das ist das Thema, dass ich am Anfang meiner Jiu-Jitsu Laufbahn hatte, von der es leider nicht so viele Blogbeiträge gibt. Das Warm-up war aus der De la Riva Guard in den Beginn des Sit Ups zu gehen. Ein interessanter Bewegungsablauf, bei dem man sich selbst im Weg ist, wenn man sich nicht an die Details hält. Ich habe ein Déjà-vu mit der Übung von vor zwei Wochen. Der Drill war der Guard Pull in die De la Riva. Auch hier kamen Bilder und Bewegungen aus meine Anfängen wieder hoch, die natürlich Plump waren und die mein Trainingspartner geduldig wieder in die richtige Bahnen geschoben hat. Die Übung war das eine Kombination. Guard Pull in die De la Riva, dann Tripod Sweep mit anschließender Side Control oder North-South. Und das hat mich echt geschlaucht. Aber ich konnte wieder viele Details mitnehmen und in Zukunft umsetzen kann.

Das Sparring war hart. Unter anderem auch wegen des Start in der ungewohnten Open Guard. Da fehlt mir einfach noch das Gefühl wann ich sicher bin und wann nicht. Zusätzlich kam noch dazu, dass ich zu langsam war. Ich schiebe das jetzt einfach mal wieder auf den Montag und meiner Eingangs erwähnten Problemchen. Nach zwei Runden war ich zerstört. Und ich habe das doofe Gefühl, dass ich bis morgen auch nicht viel fitter bin.

Oss!

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Porrada Geek! #53

Trotz schmerzender Hand, schmerzenden Füßen und angeschlagenem Nacken bin ich ins Training gegangen. Wir haben das Thema Escape aus der Closed Guard dann zum Abschluss gebracht.

Das Warm-Up konnte ich diesmal wieder komplett verfolgen, das streichelt das Ego. Die Warm-Up Übung war wie immer eine Zusammenfassung der letzten Einheiten. Ich konnte meinem Trainingspartner nur mit Müh und Not festhalten und in der Closed Guard halten. Ich denke, dass ich trotzdem genug Widerstand hab bieten können.

Der letzte Escape, ich habe völlig vergessen wie der heißt, war eigentlich der fast gleiche Bewegungsablauf wie vom Montag. Nur das der Beinöffner diesmal durch auf-den-Zehen-nach-hinten-gehend-und-damit-Druck-erzeugen war. Nach dem Öffnen, das Bein festhalten und das Gewicht auf den Gegner bringen. Den Kopf fangen und ab in die Side Control oder in die North-South Position. Und als nächste Variante, wenn man den Kopf nicht bekommt, dann mehr die Hüfte unter Kontrolle bringen und den Gegner flach auf den Rücken zwingen. Und da alles schön auf den Zehen stattfindet, habe ich heute auch eine Überraschung gefunden. Ein schönen Bluterguss auf dem Großen-Zeh. Nein ich stelle kein Foto hier rein.

Aber der Höhepunkt war diesmal das Sparring. Diesmal wieder nach der Hell Test Prinzip. 5 Stationen und der Rest in der Warteschlange. Eine Runde 5 Minuten. Als bei der zweiten Runde sich keine Freiwillige gefunden haben, habe ich mich an eine Station gelegt. Keine Ahnung was mich da geritten hat. Was mich dann „geritten“ hat, habe ich umso mehr mitbekommen. Unglaublich wie unterschiedlich jeder Gegner war. Am Anfang ging es ja noch, aber nach dem dritten Gegner bin ich mir nur noch wie ein Spielball vorgekommen. So richtig zufrieden bin ich im Nachhinein nicht, aber es war trotzdem sooooo cool. Das nächste Mal werde ich sicherlich nicht zögern mich freiwillig zu melden.

OSS!

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