Springe zum Inhalt →

Massimo Castell Beiträge

Porrada Geek! #82

Ich war am vergangenen Mittwoch nicht im Training, da meine Frau Geburtstag hatte und ich natürlich den Abend lieber mit Ihr verbracht habe. Dafür habe ich dann das Open Mat am Samstag mitgemacht. Ja, ich war schon am Samstag im Training und schreibe erst jetzt darüber. Asche auf mein Haupt. Dafür kommt der Artikel zum Training vom Montag auch später. =)

Ich bin ja mit der festen Überzeugung ins Training gegangen, dass die erste Stunde Wettkampftraining ist und in der zweiten dann das Open Mat. Nun ja, so täuscht man sich.

Open Mat ist wie Wettkampftraining eine ganz andere Nummer als das „normale“ Training. Wenn man mit dem Partner keine bestimmten Übungen machen will, ist es frei fließend und auch ohne irgendeine Zeitbegrenzung. Zumindest stoppt einen niemand. Und so habe ich ein echt intensives Training gehabt. Ich habe auch das Gefühl, dass es mich ein gutes Stück vorangebracht hat. Nicht nur in der Technik, sondern auch im Kampfeswille. Das ist ja meines Erachtens noch ein großes Manko bei mir.

Eine kurze Lehreinheit gab es trotzdem. Es ist echt interessant, wie mein analytisches Hirn an manchen Stellen immer noch aussetzt und nicht weiß, was der nächste Schritt ist. Und wenn ich dann etwas mache, dann ist es auch noch falsch.

Ich sollte mir echt vornehmen viel öfter zur Open Mat zu gehen.

Oss!

Ein Kommentar

Porrada Geek! #81

Und kaum versieht man sich, schon ist fast ein Monat vorbei seit dem letzten Training. Es war ja Weihnachts- und Neujahrs-Pause und die wenigen Open Mat Termine konnte ich nicht wahrnehmen. Dann am Montag war der erste reguläre Termin im neuen Jahr und auch in einer neuer Umgebung. Wir haben die „alten“ Räumlichkeiten verlassen und sind jetzt bei einer befreundeten BJJ Schule untergekommen.

Das Jahr haben wir mit einer Selbstverteidigungsübung als Drill angefangen. Ich erwähne es immer wieder. Für mich ist dieser Aspekt der Kampfkunst wichtiger als die Teilnahme an Turnieren um Platzierungen oder Medaillen. Der Drill war die Abwehr gegen einen Würgegriff an den Hals mit anschließendem Wurf auf den Boden des Gegners.

Die Übung war das Befreien aus der Closed Guard. Einmal aus der Postura, das andere Mal, wenn man vom Gegner heruntergezogen wird. Das Erste kannte ich. Ich habe das auch immer wieder während des Sparrings versucht. Es ist mir jedoch nie so richtig gelungen. Aber das ist ja das Schöne an Wiederholungen. Es kommen immer mehr Details dazu, die man bei den vorhergegangen Male nie gemerkt hat, da man mit anderen Dingen beschäftigt war. Meine größte Erleuchtung war das Fixieren der gegnerischen Hüfte am Boden. Wenn man das nicht macht, dann kann der Gegner immer noch genug Kraft in seine Beine bringen, um diese geschlossen zu halten.

Und genau das hat mir beim Sparring sehr geholfen. Leider habe ich es nicht geschafft mich einmal gegen meine Gegner zu behaupten und eine Station einzunehmen. So war der Ablauf diesmal. Vier Stationen, immer reih um, aber diesmal sollte der „Gewinner“ bleiben und der Andere sich wieder einreihen. Aber keiner meiner Gegner hat es geschafft mich in der Closed Guard zu halten.

Schreibe einen Kommentar

Porrada Geek! #80

Die runde Zahl 80 ist auch das offizielle Trainingsende für das Jahr 2019 und auch im aktuellen Dojo der Kien Kampfkunstschule. Natürlich gibt es Trainingseinheiten zwischen den Jahren. Auf jeden Fall geht die BJJ Reise weiter.

Beim Aufwärmen habe ich eine kleine Aufmerksamkeit bekommen. Eine Minute der Aufwärmübungen waren mir gewidmete Burpees. Ich bin froh, dass ich von meinem Trainingspartnern im Sparring deswegen nicht hochgenommen worden bin.

Wir haben zum Abschluss des Jahres, dann auch den Single Leg Takedown und dessen Verteidigung abgeschlossen. Die Übung war die High Elbow Guillotine. Ein echt gute und einfache Bewegung und man hat den Gegner schnell in der gewünschten Position. Leider ist das wieder so ein Choke, der irgendwie nicht in meine Kopf oder besser in mein Bewegungsapparat rein will. Ich erinnere mich gut an die Graduierung, in der ich sogar einen Blue Belt Anwärter im Rear Nacked Choke hatte. Und auch letzte Woche beim Sparring ist mir ein Blue in die Guillotine gerutscht. Beide Male konnte sich die Gegner befreien, weil ich dann doch keine sauberen Chokes eingesetzt habe. Und auch jetzt hat es „ewig“ gedauert, bis mein Trainingspartner abgeklopft hat. Nun ja, es ist ja auch nicht so, dass es gar nicht geklappt hat. Also immer weiter trainieren.

Am Ende gab es dann wieder das Stationen-Rotation-Sparring. Eine Runde habe ich mich wieder zur Verfügung gestellt. Und ja, es kommt mir immer so vor, als ob ich den schnellsten Gegnertausch habe, aber das ist mir egal. Es ist faszinierend wie unterschiedlich die einzelnen Runden verlaufen und wie viel Mühe ich schon machen kann. Das habe ich auch als Kompliment gesagt bekommen. So kann ein BJJ Jahr enden.

Oss!

 

Schreibe einen Kommentar

Porrada Geek! #78 + #79

OK. Der Post kommt sehr spät und ich erlaube mir auch beide Trainingstage dieser Woche in einen Post zu packen. Es war meine letzte Arbeitswoche und meine Akkus waren (und sind es eigentlich immer noch) komplett leer. Hätte ich eine Woche früher in den Urlaub gehen können, ich hätte es gemacht.

Ins Training zu gehen, ist mir jedoch viel leichter gefallen. Wobei mich auch nur der Gedanke „Geh hin, mach dich körperlich fertig und choke die Leute aus.“ hingetrieben hat.

Das Thema der Woche waren Take downs. Single und Double leg Take downs und deren Defense. Ehrlich gesagt, kann ich mich an die Drills kaum noch erinnern. An die Technik schon, aber was genau wir wann gemacht haben, das ist fast komplett weg. Am Mittwoch habe ich mit einem Partner trainiert, mit dem ich, glaube ich, noch nie trainiert habe. Ein sehr Netter und er erinnert mich so sehr an Rokas von Martial Arts Journey Channel. Die Zwei haben sich sogar fast gleichzeitig die langen Haare abgeschnitten, dass ich schon gezweifelt habe, dass es unterschiedliche Personen sind.

An beiden Tagen war die Sparringsrunde nach dem Stationen-Rotation-Vorgehen. Und ich habe es, weil es doch vorletzte Woche nicht ging, mich an beiden Tagen auf eine Station gesetzt. Das sogar für jeweils zwei Runden, denn gegen Ende fanden sich keine Freiwilligen mehr. Ich weiß nicht, ob das wirklich so gut war, denn ich bin jetzt immer noch total kaputt. Aber es hat so gefetzt. In meinen „normalen“ Runden, bin ich auch mehrfach auf den Professor gestoßen. Es ist unglaublich, ich komme mir immer so hilflos vor. Dafür bin ich viel viel ruhiger geworden. Zumindest kommt mir das so vor.

Oss!

Schreibe einen Kommentar

Porrada Geek! #77 – 2nd Stripe

Da ist er. Mein zweiter Stripe. Viele sagen, den ersten Stripe vergisst man nie. Damit haben sie sicherlich Recht. Mir jedoch gibt dieser zweite weiße Streifen mehr. Denn ich habe es nicht im geringsten erwartet. Am Montag und gestern wurden ein paar Trainingspartner mit weiteren oder neuen Stripes ausgezeichnet. Und am Schluss wurde mein Name aufgerufen. Begleitet wurde er mit den Worten „er kämpft noch ein wenig mit sich selbst“. Und ich dachte nur „WHAT?! Ich bin noch nicht so weit.“ Wobei der Professor auch recht hat, denn schon wieder kämpfte ich gegen mich selbst. Und wenn er mir einen Stripe gibt, dann habe ich es auch verdient. Es geht voran.

Das Training war echt anstrengend. Schon die Aufwärmübungen haben von meinen Beinen alles gefordert. Was ich heute auch mit einem Muskelkater zusätzlich spüre. Dann ging es weiter mit den Single-Leg-Takedown das auch weiter die Beinmuskulatur beanspruchte. Und dann habe ich den riesen Fehler gemacht. Bei den Takedowns habe ich, obwohl wir Matten auf dem Boden haben, den Fall mit dem Arm abfangen wollen. Und 90 kg mehrfach aufzufangen geht voll auf die Schulter. Und so habe ich sie mir auch noch zum schmerzen gebracht.

Das Sparring war wieder im Stationen-Rotation-Vorgehen. Und obwohl ich mir am Montag nach dem Training vorgenommen habe, beim nächsten Mal eine Station zu übernehmen. Musste ich wieder passen. Mit dem Arm und der Schulter ging es gar nicht. Dafür habe ich keine Pause gemacht, denn unsere Kriegerin hat mich immer wieder weiter getrieben. So sind sie. Meine BJJ Familie. Immer unterstützend, immer vorantreibend, immer aufbauend und, ganz wichtig, Schwachstellen und damit Potenzial aufzeigend.

Oss!

 

Schreibe einen Kommentar

Porrada Geek! #76

Nach der kurzen Auszeit habe ich das Training doch vermisst, also um den Montag zu überstehen (im Geschäft wurde ich wieder zur Weißglut gebracht) bin ich ins Training gegangen. Und obwohl der Parkplatz recht leer war, drinnen war die Bude voll.

Soloaufwärmen. Ich frage mich, wann ich diese Mountainclimber mal ohne Pause eine Minute durchhalte. Egal wie oft ich sie durchführe, ich habe nicht das Gefühlt, dass ich da „besser“ werde. Ähnlich der Sally up, Sally down. Das habe ich ja eine Weile in meiner Morgenroutine gehabt. Trotzdem bin ich am Ende immer kaputt.

Partneraufwärmen und Drill war der Single-leg-Takedown. Ein eigentlich simpler Ablauf, jedoch mit so vielen Tücken. Hier ziehen, da halten, Schritt nach hinten, Arm nach links oder auch nach rechts aus dem Weg räumen, auf das Knie, Schritt zur Seite, usw. usw.. Nicht umsonst hat Professor gemeint, das sei eine Tanzstunde. Die Übung war dann nach dem Takedown der Shotgun-Pass. Das muss bei mir, von Außen betrachtete, sicherlich sehr witzig ausgesehen haben. Das mit dem Herüberschwingen des Beines bis sie Überkreuz sind und dann zurück, ist noch nicht so sauber in meinem Bewegungsapparat implementiert. ABER! Es hat wesentlich besser geklappt als beim ersten Mal. Und ich hatte immer mein Gewicht auf dem Gegner.

Das Sparring haben wir, wegen der Menge an Leuten, wieder in dem Stationen-Rotation-Vorgehen durchgeführt. Doch diesmal war ich durch das Training so kaputt, dass ich es an einer Station nicht überlebt hätte. Ich habe sogar immer wieder Pause gemacht. Meine erste Runde habe ich dann mit Professor gemacht. Das hat mich gefreut, denn so oft habe nicht die Chance. Und es gab wieder sehr gute Tipps. Eines davon, war meine Aufmerksamkeit auf meine Zappeligkeit zu richten. Auch wenn ich hier immer wieder schreibe, wie langsam ich geworden bin und nicht in den Berserkermodus gehe, beim Rollen mit dem Professor habe sogar ich selbst gemerkt was für ein Zappelphillip ich immer noch bin. Erkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung.

Eine Sache möchte ich noch explizit erwähnen. Ich bin jetzt seit über einem Jahr dabei und, wie man an der Zahl sehen kann, zum 76. mal im Training gewesen. Es gab nur eine Person, die ich immer gesehen habe. Es war nicht der Professor, der war auch mal im Urlaub, sondern ein Blue Belt. Doch diesmal war er nicht da. Ich hoffe, es ist nichts Schlimmes und Gute Besserung wünsche ich!

Oss!

Schreibe einen Kommentar

Porrada Geek! #75

Was für eine Woche. Und so kam es, dass ich nur am Montag im Training war. Und das ist auch der Grund, dass der Post erst jetzt am Freitag erscheint. Auch der Montag war ein schwerer Kampf mit mir selber, ob ich überhaupt hingehe. Ich kann mich nicht erinnern, ob ich jemals so stark mit mir kämpfen musste. Im letzten Moment habe ich mich dann dazu entschlossen. Und ja, das Training war nicht schlecht. Ich konnte auch gut abschalten. Trotzdem war es nicht eine Einheit, die ich lange in Erinnerung behalten werde. Und der Rest der Woche war auch nicht viel besser, so das ich am Mittwoch den „Kampf“ nicht gewonnen habe und sehr früh ins Bett gegangen bin.

Und gerade versuche ich mich zu erinnern, was wir eigentlich gemacht haben und ich bekomme kein klares Bild. Das Aufwärmen waren Partnerübungen. Dann haben wir versucht uns gegenseitig zu Boden zu bekommen und ich kann mich nur grob an das Hin und Her Ziehen erinnern, um den Gegner aus dem Gleichgewicht zu bekommen.

Vom Sparring weiß ich auch nur, dass es ein paar gute Runden waren. Denn das hat meine Stimmung „damals“ echt aufgehellt. Auch, wenn die Runde immer bis zur Submission gingen und meine ersten waren gegen ein paar Blue Belts waren. Die ich natürlich überhaupt nicht für mich entscheiden konnte.

Blöde Woche. Leider dadurch auch kein Fortschritt hier. Nächste Woche wird besser.

Oss!

 

Schreibe einen Kommentar

Porrada Geek! #74

Vorneweg, meine Schulter hat das Training sehr gut überlebt und hat mir auch keine Probleme gemacht. Mein Kehlkopf und mein Ego sind dagegen zerstört worden. Das Eine weniger, das Andere umso mehr.

Nach dem kurzen Aufwärmen ging es wieder in die Partnerübungen der letzten Male. Und hey war das wieder Spaßig. Für mich auch eine kleine Herausforderung, denn unsere First Lady wollte mit mir trainieren. Sie ist körpergrößen-technisch viel kleiner und das wiederum forderte meine Beweglichkeit um so mehr. Ich bin froh Sie nicht öfter gestaucht zu haben. Eine Übung war die De la Riva Guard anzusetzen. Das ist die erste Technik, an die ich mich erinnern kann, die ich am Anfang vor einem Jahr kennengelernt habe. Trotzdem habe ich sie nicht viel besser ausführen können.

Weiter ging es mit den Knee-Smash Escape in den Loop Choke. Und da wiederum wurde Ihre Körpergröße zur Waffe. Mein dicker Hals und Ihre etwas kürzeren Arme. Und schon kennt mein Kehlkopf welche Position im Hals gut und welche schlecht ist. =)

Den Loop Choke haben wir dann in zwei weiteren Methoden durchgenommen. Und wegen meiner Koordinationsproblemen haben sich zwei Blue Belts uns angenommen. Ja die Chokes und meine Arm- und Handhaltungen dabei, so schnell werden wir keine Freunde.

Zum Abschluss gab es wieder Sparring. Wieder haben wir in der Knee-Smash Position angefangen. Und wieder war in den Fängen unserer Blue Belts. Und das mit den Fängen meine ich wörtlich. Es hat nichts geklappt. Weder konnte ich mich ein wenig freikämpfen, noch konnte ich in der Smash Position die Gegner unten halten. So gut wie es am Montag lief, so beschi… lief es gestern. Aber das muss es auch geben, nur so lernt man.

Oss!

Schreibe einen Kommentar

Porrada Geek! #73

Der heutige Post kommt einen Tag später als sonst. Die beschi… Woche setzt sich fort. Und wie schon letzten Mittwoch geschrieben, geht es trotzdem ins Training um wenigstens etwas herunterzukommen (was für ein Wortspiel für ein Bodenkampfkunst).

Soloaufwärmen und weiter mit Partnerübungen. Und wieder kam die Übung mit dem auf dem Rücken liegen, Füße auf die Hüfte des Partners und dann seitlicher Hip Escape und wieder zurück an die Hüfte. Das ist ja der Drill, der die Einleitung zu der OK-da-habe-ich-noch-ein-paar-viele-Defizite-Übung ist. Aber da ich es mir gerade zur Angewohnheit gemacht habe, vor dem Training die gezeigte Übung zu machen, ging es echt viel besser.

Das Thema dann war der Knee-Smash Escape in den Loop Choke. Das sind nicht nur viele Worte, das sind auch echt ein paar Bewegungen. Im Großen und Ganzen ging es echt gut. Ok, ich hatte auch wieder einen Blau Gurt, der mich sehr gut geleitet und auch sehr oft die Bewegung durchführen hat lassen.

Und als Dankeschön wurde ich dann im Sparring von Blau Gurt zu Blau Gurt weitergereicht. Faszinierend wie die Jungs, auch wenn sie Kleiner sind als ich, trotzdem ein Gewicht auf mich einwirken lassen können. Nach den drei Runden war ich erst mal platt. Und leider hab ich bei einer Armbewegung nicht auf meinen Abstützwinkel geachtet und dadurch ist irgendwas in der Schulter überdehnt worden. Mal sehen wie ich das Training heute erleben werde. Nach einer Runde Pause, in der ich einen Neuen etwas an mir üben hab lassen. Durfte ich eine Runde mit anderen Neuen, aber 2 Stripe White Belt, durchführen. Sehr cool war, dass mein Professor das beobachtet hat und mir manchmal ein paar Tipps zugeworfen hat. Zum einen waren dadurch diese kurzen Momente „was mach ich jetzt“ weg. Zum Anderen hat es Ruhe in meine Bewegungen gebracht. Ich konnte manchmal sogar durchatmen. So richtig hatte keiner von uns die Oberhand, was mir natürlich unheimlich schmeichelt. Und so ging wenigstens ein guter Trainingstag, trotz Verletzung, zu Ende.

Oss!

Ein Kommentar

Porrada Geek! #72

Diese Woche auf der Arbeit hat es vom Chaosfaktor echt in sich. Ich habe es normal ins Training geschafft, aber meine Birne ist gerade zu matschig um ein gelungenes Intro zu schreiben.

Das Dojo war wieder richtig gut gefüllt. Und das auch, obwohl nur die Hälfte aller unserer Blue Belts da waren. D.h. bei der Aufstellung war die erste Reihe recht klein, dafür hatten wir weitere drei Reihen an White Belts. Wie schon erwähnt finde ich es klasse. So viele neue „Eindrücke“.

Nach dem Solo Aufwärmen sind wir zu Partnerübungen übergegangen. So macht das Aufwärmen Spaß. Ich weiß, ich weiß, Bahnen ziehen mit Hip Escape, Bear Crawl, Duck Walk, Rock-OversCrab Walk und Technical Stand-up sind super wichtig. Aber ich schreibe hier auch Spaß und nicht nur Effektivität.

Das Thema Lasso-Grip haben wir abgeschlossen, jedoch sind wir in der Ausgangsposition geblieben, um ein paar Guard Pass zu verteidigen. Nach einer Erklärung der 3 Verteidigungslinien, die mir echt nochmal mehr Input geliefert haben, ging es dann in die Übungen. Und da musste ich mir einen Rüffel abholen. Ja, ich habe völlig vergessen, dass die Übungen und die Drills auch BJJ sind. Und wenn man BJJ macht, dann mit allen Sinnen und auch allen Aspekten. Ich habe mit meinen Händen Pantomime gespielt anstatt ordentliche Griff an Sleves oder Ärmel zu haben. Und auch wenn das im ersten Moment peinlich ist, werde ich sicherlich in Zukunft das nicht mehr vergessen.

Das Sparring war wieder klasse und ich konnte mich auch wieder an meinen Gewichtsklassenpartner austoben. Es ist so herrlich sich daran zu erinnern, wie wir uns vor einem Jahr bewegt haben und wie wir uns jetzt gegenseitig in die Mangel nehmen.

Den Abschluss mit einer etwas heftigeren Art von Sally up Sally down, will ich lieber vergessen.

Oss!

 

Schreibe einen Kommentar