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Massimo Castell Beiträge

Jedi Tricks – AutoHotkey – Erste Schritte

Als ich vor langer Zeit euch meinen Autohotkey Bot gezeigt habe, hatte ich im ersten Absatz erwähnt, dass AutoHotkey das Rückgrat meiner täglichen Arbeit ist und das ich es unbedingt verbloggen muss. Jedoch habe ich es nie getan. Schande! Denn dieses Programm und seine Möglichkeiten sind die Quintessenz warum man eigentlich PCs benutzt. Sie sollen so viel wie möglich automatisieren und einem die Arbeit erleichtern.

Was ist AutoHotkey?
AHK ist ein OpenSource Programm das im Hintergrund alle „Eingaben“ überwacht. Das Programm wird immer mit einem dazugehörigen Skript gestartet, in dem Aktionen auf jede Eingabe definiert werden. Die primären Aktionen, aus denen sich auch der Name herleitet, sind Hotkeys und Hotstrings.
Hotkeys sind einzelne Tasten, meistens Funktionstasten oder Buchstaben mit gedrückten Modifikation-tasten wie Steuerung (Strg), Windows-Taste, Großschreib (Shift) oder Alt.
Hotstrings sind dann bestimmte Worte oder Zeichenkombinationen.

AutoHotkey muss nicht installiert werden. Es reicht das Zip herunterzuladen, in einen Ordner zu packen und dann ein „.ahk“ Skript damit auszuführen. Oder man lädt sich den Installer von AutoHotkey.com herunter und führt diesen aus. Dann werden automatisch alle „.ahk“ Dateien mit AutoHotkey verknüpft und man kann diese per Doppelklick starten. Ach ja, das Programm gibt es nur für Windows.

Das ein Skript läuft, sieht man an einem Icon mit „H“ in der Iconleiste.

Was genau steht denn in so einem „.ahk“ Skript?
Da dieser Beitrag erste Schritte heißt, gehe ich nur auf die simpelsten jedoch sehr hilfreichen Funktionen der Hotstrings ein.
Von Hotstrings hat jeder schon mal gehört. Diese nennt man auch Autovervollständigung, z.B. in Microsoft Word oder Outlook. Der Vorteil von AHK ist, dass diese immer und überall funktionieren, nicht nur in den oben genannten Programmen, und man definiert diese nur an einer Stelle und zwar im AHK Skript.

Das sind ein paar meiner Hotstrings. Mit der Zeit gehe ich auf alle Details ein. Diese könnt Ihr euch einfach in eine Textdatei mit Notepad++ kopieren und dann als „meinehotstrings.ahk“ speichern. Doppelklick auf die Datei und schon erspart Ihr euch das tippen.

::grm::Gruß,{enter}Massimo
::#we::Ich wünsche ein schönes Wochenende.
::mfg::Mit freundlichen Grüßen{enter}Massimo Castell
::sgh::Sehr geehrter Herr 
::sgf::Sehr geehrte Frau 
::sgdh::Sehr geehrte Damen und Herren,{enter}{enter}
::#bic::DEUTDEBBXXX
::#iban::DE94100700001234567890
::#mcard::4912345678901234

Wie man sehen kann, habe ich auch meine BIC, IBAN und Mastercard Nummer als Hotsting hinterlegt (das sind natürlich nur Zufallszahlen 😉 ). Damit ich z.B. auf Webseiten oder im Onlinebanking nur noch #iban tippen muss und schon wird ohne Vertipper meine Nummer eingetragen. Bitte hinterlegt KEINE PASSWÖRTER ODER DIE SICHERHEITSZAHL DER KREDITKARTE in der .ahk Datei. Das ist eine für Jeden lesbare Textdatei. Für diese Anwendung gibt andere Programme wie KeePass.

Und natürlich kann man mit Hotstrings auch Vertipper wieder gerade biegen.

::restliochen::restlichen
::antwrot::Antwort
::jeodch::jedoch
::weider::wieder
::un f::und
::auhc::auch

Das wünsche ich euch viel Spaß mit den ersten Schritten. Es werden noch viele Jedi Tricks folgen und Ihr werdet AutoHotkey genauso lieben wie ich.
Falls Ihr Fragen habt oder ich euch bei der Installation helfen kann. Einfach in die Kommentare schreiben oder eine Mail schicken.

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Die Macht der Masse gegen Scam

Es ist schon eine Weile her, als ich auf Instagram eine private Nachricht von einer recht gutaussehenden Frau, die mich kennenlernen will, bekommen habe. Eine Militärangestellte (oder wie man das auch nennen mag) wie ich aus Ihrem Profil auf Instagram sehen konnte.

Nun muss man wissen, dass es eine Masche ist. Diese Scammer wickeln einen in eine Liebesgeschichte ein und irgendwann entsteht eine Situation, bei der man Geld hinschicken soll.

Da ich diese Masche kannte, habe ich mir den Spaß erlaubt, auf die Mails zu antworten. In der Zwischenzeit konnte ich durch eine einfache Google Bildersuche die Quelle der Bilder ausfindig machen. Es war ein Erotikmodel, das auch eine Fotostrecke als GI hatte.
Mit diesen Infos habe ich erstmal das Model über die Seite angeschrieben, dass Schmu mit Ihren Bildern getrieben wird. Dann habe ich mit Python alle Follower des Scamprofils per DM angeschrieben, dass es ein Scam ist. Und zum Schluss habe ich das Profil bei Instagram gemeldet.

Und genau das ist eigentlich der springende Punkt. Wie viele bekommen solche Scamnachrichten und blocken sie einfach weg. Ansich sollten alle sich die 2 Minuten nehmen und solche Profile bei Instagram melden. Denn dann greift das, was ich in der Überschrift geschrieben habe. Die Macht der Masse. Jeder macht nur einen kleinen Teil (oder mehr wenn er kann) und dadurch wird das Gesamte besser. So funktioniert auch die Open Source Bewegung.

Ich folge dem YouTube Kanal Engineer Man. Auch er hat zwei Videos zu diesem Thema gemacht. Eines davon ist ähnlich meinem Geschriebenen. Was kann ein „normaler“ Internetbenutzer tun, um mit wenig Zeitaufwand Scammer zu melden. Beim Anderen nutzt er sein Python Wissen, um einen Scammer das Leben schwer zu machen.

Ich hoffe, dass wir alle zumindest das Erste uns zu Herzen nehmen und die Zeit investieren, um das Internet ein wenig sauberer zu machen.


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Ich kauf mir was

Beim Scrollen durch meine Twitter TL bin ich auf diesen Tweet gestoßen.

Doch es war nicht der Tweet, sondern die ganzen Antworten darauf die micht umgetrieben haben. Ich selbst habe es auch für einen Irrsinn gehalten, das man für nen Teekocher soviel Geld ausgeben kann. Jedoch gibt es auch genug Menschen die mehr als 1000 Euro für ne Kaffeemaschine ausgeben. Und ich selbst habe ja auch nen Thermomix zu Hause, den diese Gruppe als herausgeschmissenes Geld bezeichnet. Und genau hier fängt es mich an zu nerven. Besonders in der aktuellen Zeit während dieses Corona-Krise. Es ist mir bewusst, dass zurzeit viele Existenzen bedroht sind. Und das deswegen Geldverschwendungen wie bei der Rettung der Lufthansa oder die Bonuszahlung bei BMW viel Aufmerksamkeit bekommen. Diese Diskussion jedoch hört man immer wieder. Es gibt Menschen die Anderen vorschreiben wollen, wie sie ihr Geld auszugeben haben. Ich bin das immer wieder begegnet, wenn ich mir eine neue Spielkonsole zugelegt habe. Komischerweise sind Geldverschwendungen wie ein Ferrari oder Lamborghini in der Gesellschaft angesehen. OK, ich würde mir auch einen Lambo kaufen, wenn meine Bitcoins durch die Decke gehen. Und genau das ist es. Ich gehe davon aus, dass man sein Geld auf ehrliche Weise bekommen hat, also ohne jemanden auszubeuten. Dann sollte man auch das Recht haben, dieses Geld so auszugeben wie man will, wenn man niemanden verletzt. Und damit meine ich nicht dessen Ehre, die sich durch einen Teekocher angegriffen fühlt. Wenn Vorwerk das Ding in Massen produziert, dann gibt es auch einen Absatzmarkt dafür. Warum lässt man die Menschen nicht einfach in Ruhe? Warum muss man immer seinen negativen Senf dazu geben auch bei so Nichtigkeiten? In letzter Zeit retweete ich immer wieder einen Comic von @erzaehlmirnix. Das trifft es auf den Punkt.

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Überwachung

Gestern war ein Thementag auf arte und es fing an mit dem Bericht Überwacht: Sieben Milliarden im Visier an. Ja, es ist schon fast eine alte Kamelle in der gezeigt wird, wie manche Institutionen (Politik oder Industrie) die Angst ausnutzen und immer mehr Überwachungswerkzeuge auf die Menschheit loslassen. Und aktuell mit dem Corona Virus wird es lauter ausgesprochen eine Tracking App auf alle Handys zu packen. Zur Zeit auch noch begleitet mit der Aussage „Ihr ladet euch doch den ganzen Tracking-Scheiß von Facebook, Instagram und TikTok freiwillig auf euer Smartphone und jetzt kann man mal was Gutes tun“. Doch wenn man sich ein wenig mit App Programmierung auskennt oder beobachtet wie gut Bluetooth funktioniert, dann sollte man sich fragen frage, ob das wirklich so funktionieren kann? Und was für einen Nutzen gibt es, außer das eine zentrale Stelle alle unsere Bewegungsdaten besitzt? Und dieses sind so begehrt, dass jeder Hacker nur auf den kleinsten Fehler der verantwortlichen IT wartet um da ranzukommen.
Ich hoffe nur, dass es genug lautere Stimmen gibt, die einen darauf aufmerksam machen. Denn ansonsten gehen wir mit kleinen oder großen Schritten zum Wohle des Volkes Richtung chinesischen Zustand.

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Brave Browser und der letzte Tab

Vor etwa 3 Monaten bin ich vom Firefox auf den Brave Browser umgestiegen. Obwohl ich ein Verfechter der Feuerfuchses (das ja eigentlich ein Panda ist), irgendwas hat mich in letzter Zeit immer mehr gestört. Seien es die immer mehr integrieren Funktionen und damit das Gefühl, dass der Browser immer langsamer wird. Oder die vielen Meldungen das der Firefox auch zur Datenkrake wird. Und das war mein eigentlicher Grund vom Chrome zum Firefox zu wechseln.

Ich bin mit Brave recht zufrieden. Sowohl auf meinem PC wie auch auf meinem Android. Wobei bei letzterem er gelegentlich einfriert. Was mir auch super gefällt ist die BAT genannte Kryptowährung, die der Browser mit bringt. Man verdient mit Werbung schauen BAT und kann auf Webseiten, die man gut findet, BAT spenden. Ich bin noch nicht ganz durch das System gestiegen, sobald ich jedoch mehr weiß, werde ich es hier sicherlich erwähnen.

Ein Punkt hat mich am Brave aber gestört. Es gibt ein Feature, dass ich klasse finde. Brave zeigt die Favoriten Icon Leiste nur auf der Startseite an. Dadurch stört diese nicht beim Surfen. Da ich immer wieder auf diese Seiten zurückgehe, kann ich im Firefox immer auf die Favoriten klicken (ja, ich öffne selten dann einen neuen Tab). Beim Brave habe ich mich dann immer erwischt, da ich auf die Startseite zurückwollte, das ich den Tab schließe. Beim letzten Tab jedoch beendet sich der Browser und ich musste ihn wieder starten. Interessant ist, das ist das gleiche Verhalten bei Firefox, Chrome, Edge und IE, aber bei keinem stört es mich wie beim Brave.

Lange Rede, kurzer Sinn. Ich habe ein Plug-in gefunden, dass genau diese Verhalten abschaltet. Ich weiß, das ist ein sehr spezielles Problem, aber es gibt viele, die einen ähnlichen Workflow haben wie ich. Und da Brave auf Chromium basiert, sollte das Plug-in natürlich auch im Chrome und Edge funktionieren.

Link zum Plug-in

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#Projekt55 #002

Corona hält die Welt im Griff und auch Deutschland. Seit letzten Freitag sind Sportstudios geschlossen und da mein Vollkontakt Sport nahezu prädestiniert ist, ansteckende Krankheiten zu übertragen, hat mein Professor schweren Herzens den Betrieb eingestellt. Noch kann niemand Beantworten wie lange dieser Zustand andauern wird. Trotzdem machen wir, oder besser gesagt, unser Professor das Beste draus. Jeden Tag wird eine neue Fitness Challenge in die Gruppe gepostet und Viele machen mit.

Ich bin bis jetzt nicht dabei. Seit Montag bin ich im Home-Office und das schlaucht irgendwie mehr als das tägliche ins Büro gehen. Und so finde ich gerade nicht die Motivation mit aufzuraffen. Aber ich weiß auch, dass es gerade nur eine Phase ist und ich wohl in ein paar Tage einsteigen werde.

Und so gibt es nicht viel zu berichten. Hoffen wir, dass alles gut verläuft und bald der Normalzustand wiederhergestellt ist.

Passt auf euch auf. Bleibt gesund.

Oss!

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Porrada Geek! #91

Ich habe es diese Woche endlich mal wieder zweimal in Training geschafft. Und es war auch gut so. Denn ich merke wie meine Kondition nicht mehr auf dem Stand von vor ein paar Wochen war.
Und so bringt mich das Aufwärmen auch an meine Grenzen, auch wenn ich alle Übungen, bis auf die Mountain Climberdie sind mein Tod, recht gut mitmachen kann. Ich weiß noch wie ich am Anfang bei der Geschwindigkeit überhaupt nicht mitgekommen bin.

Als Übungen gab es wieder Submissions aus dem North South Pass. Die Erste war wieder der Kimura. Diesmal jedoch nicht wie am Montag. Diesmal sind wir davon ausgegangen, dass der Gegner einen Griff an den Kimono macht, um den Kimura zu verteidigen. Deswegen war es mit einem Losreißen verbunden und dann den Arm hinter dem Rücken des Gegners zubringen. Die zweite Submission war der Armbar. Davon ausgehend, dass der Gegner höher an seinen Kimono greift und damit den Kimura Finish unmöglich macht, wechselt man aus der North South Position mit einem gekonnten Beinschwung nach vorne in eine Sitzposition auf dem Gesicht des Gegners. Dann wird das andere Bein nach vorne gebracht und man kann sich gemütlich um den Griff kümmern. Diesen lösen und den Arm in die Kesa Gatame strecken. Wie immer eine einfache Bewegung, wenn man zuschaut, jedoch wenn man selbst am Zug ist…. Es hat jedoch ganz gut geklappt.

Das Sparring fing ganz gut an. Doch in meiner zweiten Runde hat mein Gegner eine Armbar ansetzen wollen und ich habe verteidigt, dabei hab ich mit dem „nicht gefangenen“ Arm jedoch ein so ruckartige Bewegung gemacht, dass ich mir vermutlich ne Zerrung eingefangen habe. Und so habe ich ne Zwangspause einlegen müssen. Aber ich hatte so Bock weiterzumachen, dass ich mich wieder angestellt habe. Und so habe ich mithilfe meiner Trainingspartner, die dann auch auf mich geachtete haben, doch noch 3 gemächliche Runden kämpfen. Das ist es was ein gutes Team ausmacht.

Oss!

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Porrada Geek! #90

Montag und es ist nichts dazwischen gekommen. Ich war im Training.

Nach dem Soloaufwärmen ging es wieder mit Partneraufwärmübungen weiter. Und die hatten es in sich. Oder ich habe echt abgebaut in den letzten so unregelmäßigen Trainings. Wobei …. wenn ich mich an meine Trainingskollegen erinnere, die haben auch einen sehr zerstörten Eindruck gemacht. Und ich kann es wenigstens auf mein Alter schieben. Der letzte Drill war der Knee Cut Pass. Bei diesem habe ich gemerkt, dass Eleganz nicht gerade meine Stärke ist. Oder es liegt mehr an meiner unbeweglichen Hüfte. Auch hier gibt es viel zu verbessern. Achtung Kalenderspruch: „BJJ is a journey„.

Die Übungen waren diesmal die North South Transition. Das ist ja mein Nemesis. Ich weiß nicht wie oft im Sparring meine Gegner mich mit dieser Transition komplett „überrollt“ haben. Mir wäre es lieber gewesen die Verteidigung als die Transition zu lernen, aber man muss ja beides können. Sie ist einfacher als ich dachte. Klar, es gibt wie immer tausend Details, auf die man achten muss, jedoch viel sie mir nicht so schwer und mein Trainingspartner hat mir „guten Druck“ bestätigt. Als zweite Übung war während der North South, bei „richtiger“ Armstellung des Gegners, den Kimura anzusetzen. Das ist eh einer meiner Lieblingsgriffe, die ich jedoch nie im Sparring einsetzen kann.

Apropos Sparring. Wir waren etwas weniger und deswegen wurden nur 3 Stationen gemacht. Das hatte wiederum den Vorteil, dass die Pausen ein wenig länger waren. Und die habe ich gestern wirklich gebraucht. Mit meiner Leistung im Sparring war ich wieder zufrieden. Langsam baue ich den Kampfgeist auf. Das ist immer noch ein Punkt, an dem ich stark arbeiten muss.

Oss!

 

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Porrada Geek! #89

Und wieder sind ein paar Termine ausgefallen. Ich habe privat gerade eine unangenehme Situation, die mich öfter als mir lieb ist, ins Krankenhaus fahren lässt. Und am Montag habe ich mein Weihnachtsgeschenk einlösen dürfen. Als bin ich erst wieder am Mittwoch ins Training gegangen. Und deswegen erscheint der Post auch erst heute am Samstag.

Interessant ist, wie fremd es sich gerade anfühlt ins Training zu gehen. Die langen Pausen haben echt eine komische Auswirkung auf mich. Aber das scheint nur in meinem Kopf zu sein. Als es nach dem Soloaufwärmen losging, war ich zumindest körperlich da. Und geistig etwas langsamer aber auch im Training. Als Aufwärmübungen hatten wir wieder verschiedene Variationen des Toreando Pass. Das ist echt anstrengend immer in der Malasana Position zu verbringen.

In den Tagen, in denen ich gefehlt habe, wurde weiter an der Side Control gearbeitet. Das nervt mich, denn da habe ich echt noch Nachholbedarf wie ich weitermachen kann. Aber zwei neue Übungen konnte ich noch üben. Nachdem man von der Hüftkontrolle in die, ich nenne sie mal die French Bulldog Position da ich den richtigen Namen nicht kenne und mein Lennox immer in dieser Position ist, gewechselt ist.

Haben wir gelernt mit dem Lapel des Gegners und des Eigenen zu arbeiten. Zuerst den Cross Face besser zu kontrollieren und dann mit dem Eigenen in den Choke zu gehen. Die Zweite Übung war mit dem Lapel des Gegner seinen Arm zu immobilisieren, um dann mit dem Eigenen in den Baseball Choke durchzuführen.

Das Sparring war wie immer ein Höhepunkt. Es ist auch interessant zu sehen, wie ich diesen Teil des Trainings immer mehr zu lieben gelernt habe. Und wie ich mich auch immer mehr „zwinge“ keine Pause einzulegen. Und hey, die Trainingspausen haben vielleicht doch etwas gebracht. Denn ich konnte an einer Stelle mit Ruhe aus der Side Control in die Full Mount Position wechseln und habe damit die Station erobert. Ich glaube, das war sogar das erste Mal.

Oss!

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Porrada Geek! #88

Schnapszahl! Und das am Rosenmontag. Und das hat man gemerkt. Während letzten Mittwoch die Bude voll war, war diesmal die Gruppe überschaubar. Als ich am Mittwoch meine weißen Gi anhatte und im Vergleich meinen weißen Gürtel, habe ich beschlossen, diesem mal wieder in die Wäsche zu packen. Und wie es kommen sollte, haben ich Ihn natürlich auch vergessen. Das war dann auch gleich der nächste Rüffel und die Drohung, dass ich ein rosa Gürtel beim nächsten Vergessen tragen „darf“. Die neue Lokation macht mich irgendwie kirre. Rashguard vergessen, Gürtel vergessen, ein Wechselshirt und auch mal meine Jacke. Das ist mir vorher noch nie passiert.

Nach dem Soloaufwärmen ging es über zum Drill. Diesmal war der Toreando Pass der Drill. Und nicht nur, dass ich mich an den Namen wieder erinnert habe, auch die Ausführung fand ich gelungen. Wobei das Runtergehen auf die von der Hüfte entfernten Schulter, noch eleganter durchgeführt werden könnte.

Thema war die Side Control. Sehr detailreich und da wir so wenige waren, hatten wir auch viel Zeit alle gezeigten Details zu üben. Auch hier ist es wieder sehr interessant wie kleine Änderungen in manchen Winkeln und Stellungen der Füsse und Hände gleich etwas mehr bewirken.

Und weil wir so wenige waren, war dafür das Sparring herausfordernder. Diesmal nur mit 3 Stationen und trotzdem war die Frequenz in der man an der Reihe war höher als sonst. Das ging echt auf die Pumpe aber hat wie immer super Spaß gemacht. Ein gelungenes Training trotz vergessenen Gürtel.

PS: Das Erschleichen eines blauen Ersatzgürtel hat leider nicht funktioniert. Obwohl einer unsere Blue Belts einen Zweiten dabei hatte wollte er ihn nicht rausrücken. Das merke ich mir! =)

Oss!

 

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