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Schlagwort: KI

Alexa. Drucke meine Zeichnungen aus.

Ich war sehr erfreut als gestern mein Weihnachtsgeschenk aufgemacht habe und ich ein Amazon Echo in den Händen hielt. Seit langem liebäugelte ich mit dem Gedanken, habe es jedoch nie gekauft. Ein Frage die mich immer beschäftigte war, was genau macht man denn mit so einem intelligenten Lautsprecher? Und durch Zufall stoße ich auf dieses Bild in Olegs Blog.

Wie böse Zungen schon behaupten, werden die Lautsprecher hauptsächlich und mit Abstand nur zum Musik spielen, Wettervorhersagen und als Timer verwendet. An sich ziemlich teure Geräte nur für diesen Zweck.

Ich finde jedoch, dass da mehr dahinter steckt. Wir sind halt noch nicht bereit mit einem Assistenten per Sprache zu kommunizieren wie z.B. die Crew der Enterprise. Und mal abgesehen, dass Alexa, Google Home, Cortana gerade noch in den Kinderschuhen stecken und die Intelligenz, die sie an den Tag legen, auch diesen Kindern entsprechen. Ist das ein erster Schritt in unsere Zukunft.

Ich hatte mal die Idee einen Chatbot mit unserem PLM System zu verbinden. Chatbots waren genau vor einem Jahr die Sau die durch das Internetdorf getrieben wurde. Chatten ist jedoch etwas, zu dem Menschen noch weniger einen Draht haben. Auch wenn heutzutage ohne Whatsapp, Facebook Messenger, Telegram und Threema die Koordinations-Kommunikation nur sehr schwer möglich ist.

Was ich jedoch deutlich sehen kann ist eine Verbindung ein Spracherkennungsdienst mit dem PLM System. Solche Szenarien wie „Alexa schicke mir bitte die Layoutzeichnung des Werk per Email“ oder besser „… zeige uns die Zeichnung auf dem Beamer„. Denkt man jetzt noch eine Stufe weiter und bringt den Algorithmen die PMI Informationen bei, dann würde in der Fertigung an der CNC Maschine dies hier gehen. „Alexa, wie waren nochmal die Toleranzen der 5mm Bohrung in B3?“ oder „Sage mir alle Änderungen des Änderungsindex D„. Es würde eine neue Welt aufgehen. Kein herumtelefonieren in der Hoffnung jemanden anzutreffen, kein Warten auf die Antwortemail, die auch nur beinhaltet „Ich weiß nicht was Sie meinen, lassen sie uns telefonieren sobald ich aus meinen Meetings draußen bin.„. Man fragt nach der Lösung und bekommt diese von der Maschine geliefert.

Für die Kaffeepause: Ihr sollte euch man Gedanken machen welche wiederkehrenden Fragen auftauchen und versuchen diese in ein „Rezept“ zu packen. Denn irgendwann kann man diese Rezepte sicherlich einer Maschine geben um sie abzuarbeiten.

 

[via]

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Die Revolution der KIs

Gerade lese ich den Beitrag „Wie revolutionär ist KI tatsächlich“ auf boot.ai.

Vollgepackt mit Phrasen wir toll KI ist und es zum Grundstein der nächsten IT Plattformen wird. So wichtig wie Elektrizität.

Ganz unrecht hat der Autor nicht. KIs werden immer intelligenter nicht zuletzt durch die immer performantere Hardware. Erst neulich hat Nvidia die neue Titan V vorgestellt. Der Traum eines jeden Daten Analysten mich eingeschlossen.

Aber auch die immer größere Verbreitung bringt neue schlaue Köpfe ins Boot des Maschinellen Lernen. Dadurch kommen auch neue Ideen und bessere Algorithmen heraus. Und der Weg zu generellen Künstlichen Intelligenz wird immer mehr zur Autobahn.

Aber ist KI so benutzbar wie Strom? Oder sogar so benutzbar wir ein PC? In Zukunft sicherlich. Vielleicht sogar früher als gedacht. Im Augenblick jedoch noch nicht. Wir stecken noch in den Kinderschuhen. Der Hype gerade verleitet zu denken, ich werfe der Grafikkarte Big Data technisch alle Daten hin und schon spuckt mir der Rechner den besten Weg heraus wie ich in meiner Industrieanlagen Strom sparen kann. Oder ich weiß wann Bauteile ausfallen und schon die Bestellung auslösen kann noch bevor ein Schaden entsteht. Im Augenblick sind jedoch noch so viel Vorarbeiter zu machen. Die Algorithmen müssen trainiert werden. Und wehe die Datenbasis ist nicht sauber und durchdacht. Overfitting oder unerwünschte Ergebnisse sind an der Tagesordnung. Ich möchte ja nicht schon wieder an Tay, den Chatbots von Microsoft, erinnern.

Ich kann es selbst nicht erwarten, diese hilfreichen KIs zu erleben. Und ich bin mir auch sicher, dass das noch zu meinen Lebzeiten passieren wird. Es ist jedoch noch ein sehr spannender Weg dahin.

Was denkt Ihr darüber? Liege ich falsch? Gibt es schon eine Alexa, Siri oder Cortana die mir mein Leben erleichtert anstatt eine SMS fünf mal zu diktieren?

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Die Maschinen und die Kunst

Letzte Woche hat sich mein Post über die Urheberrechte gedreht. Dort erwähnte ich, dass ML Algorithmen auch Kunst erzeugen. Im Laufe der Woche bin ich auf die Podcast Folge Doug Eck – Expressive AI-Generated Music with Google’s Performance RNN des super Podcast TWiML & AI gestoßen. In dem Interview geht es genau um Machine Learning im Bereich der Kunst. Er erklärt unteranderem wie Maschinen Dinge wahrnehmen. Besonders im Vergleich zwischen Musik und Bilder.

Eines der beliebtesten App in der letzten Zeit war Prisma. Die App konnte den Stil eines Künstlers auf ein beliebiges Bild übertragen. D.h. das eigene Urlaubsfoto konnte damit in ein Kunstwerk von Picasso oder Rembrandt umgebaut werden. Bei Musik ist das nicht möglich. Ein Bild, und damit auch ein Film, sind statische Dinge. Eine Maschine hat Zeit, wie mit einer Lupe von links oben nach rechts unten das ganze Bild anschauen und manipulieren.

Bei Musik ist das anders. Es ist ein Fluss an Informationen das sich nur über die Zeit in ein Gesamtwerk entfaltet. Deswegen kann man nicht einfach einen Teil manipulieren ohne das Gesamte zu kennen oder zu beeinflussen. Sicherlich wird in naher Zukunft jemand die Lösung finden, jedoch im Augenblick ist das Feld noch unbesetzt.

Es ist immer wieder faszinierend, wenn man sich mit verschiedenen Bereichen des Maschinellen Lernen und Künstliche Intelligenz tiefer beschäftigt und diese versucht durch eine mathematische Brille zu sehen. So einfache „Hey Ihr könnt Bilder manipulieren, dann sollte das doch mit Musik auch einfach gehen“ sind dann doch komplett verschiedene Welten mit eigenen einzigartigen Herausforderungen.

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Urheberrechte für Künstliche Intelligenzen

Ich bin auf einen interessanten Artikel auf dem Blog Boot.ai gestoßen. In diesem wird erwähnt, dass das US-amerikanische Copyright Office entschieden hat, dass Urheberrechte nur an Menschen gewährleistet werden. Das erinnert mich an die Diskussion von damals, als es um ein Selfie eines Affen ging.

Künstliche Intelligenzen erzeugen heute schon Texte, Musik, Bilder. Wenn das so weiter geht, dann werden auch physische Kunstwerke aus 3D Druckern entstehen oder ein Roboterarm töpfert oder bildhauert (oder wie das Verb dazu heißt). Die Künstlichen Intelligenzen erstellen Kulturgüter. Dinge, die unsere Gesellschaft prägen, formen und beeinflussen. Wie zum Beispiel OpenAi als es den „weltbesten“ Dota 2 Spieler geschlagen hat. Seit dem ist die Taktik der KI zum Standardrepertoire der Dota Spieler geworden.

Doch mal angenommen die Rechte würden der KI gewährt werden, an wen würden sie wirklich gehen? Den Schöpfern der KI? Den Schöpfern des Frameworks? Oder richten wir der KI eine Bitcoin Wallet ein bis sie generell genug ist und das selbst entscheiden kann?

Eine Idee ist mir beim Kommentieren des Artikels eingefallen.

Warum geben wir den KIs nicht die Urheberrechte. Die dadurch entstehenden Einnahmen könnten in einen Fond fließen. Dieser wiederum könnte für das bedingungslose Einkommen gebraucht werden. Wenn die KIs uns die Arbeitsplätze wegnehmen, dann könnten sie damit wieder etwas zurückgeben.

 

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