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Massimo Castell Beiträge

Porrada Geek! #92

Wer hätte das gedacht? Am 11. März 2020 haben wir uns nach dem Training getrennt, ohne weitere Gedanken zu verschwenden und dann wurde alles runtergefahren. Das war auch dann das letzte Mal BJJ Training bis zum 1. Juli. Während dieser Zeit ist die Schule in das eigene Dojo gezogen, ich habe mir im Homeoffice den Rücken verrenkt und ich habe außer der Physiotherapie keinen Sport gemacht. Und so war das zurückkommen zum BJJ vom Gefühl her wie das erste Mal. Mit genau so einem Bauchkribbeln.

Training findet unter den verschärften Covid-19 Bedingungen statt. Wir haben uns einen Partner ausgesucht und mit diesen dürfen/müssen wir trainieren bis die Beschränkungen weiter gelockert werden. Auf der einen Seite gefällt mir das, jedoch wenn einer der Beiden nicht kann, dann sieht es mit dem Training für den Anderen auch mau aus. Und genau das ist mir auch am ersten Tag passiert. Durch unsere Terminabsprachen und Urlaub und alles Mögliche, hat mein Partner den Mittwoch mit dem Donnerstag verwechselt und ich stand alleine da. Zur Verteidigung, er hätte eh nicht kommen können. D.h. wir hätten eh nicht trainieren können.

Und so habe ich dann Solo die Übungen gemacht. Das Aufwärmen und die ersten Drills gingen eh ohne Probleme. Das Einzige war, dass ich den Abstand zum Gegner nicht hatte und es deswegen auch nicht richtig üben konnte. Bei den Übungen ging es diesmal von der Closed Guard in die Spider Guard und weiter in die Omoplata. Das ist eine Übungsabfolge die mir sehr gut gefällt. Ich kann mich jedoch nicht erinnern diese jemals auch nur im Ansatz im Sparring angebracht zu haben.
Das Sparring war für mich natürlich außen vor. Aber ich habe die Zeit genutzt und weitere Drills durchgeführt. Besonders die Hip Escapes, auch liebevoll Shrimps genannt. Und das habe ich auch am Tag danach gut gespürt. Und genau dafür mach ich es.

Oss!

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#Projekt55 #003

Zwischen meinem letzten Post Mitte März und heute (Ende Juni) hat sich vieles verändert. Wir gehen alle nur noch mit Mund-Nasen-Schutz einkaufen, 11,8 Millionen Menschen haben die Corona-Warn-App auf ihrem Smartphone (hoffentlich werden es mehr), seit 3 Wochen haben die Sportstudios wieder offen und mein BJJ Dojo ist in die eigenen Räume umgezogen. Zwar ist Kontaktsport hier in Baden-Württemberg noch nicht erlaubt, dafür macht unser Professor fleißig funktionales Training.
Tja, und was ist mit mir? Ich mache nicht mit. Warum nicht? Ich habe mir durch Homeoffice und meinen beschi… Stuhl den Rücken verrenkt. War 2 Wochen krankgeschrieben, da ich mich kaum bewegen konnte. Die Schmerzen waren höllisch, aber nicht wie bei meinem Bandscheibenvorfall. Deswegen war ich sicher, dass es nichts Schlimmes sein konnte. Und so bin ich fleißig zur Physiotherapie gegangen. Am Donnerstag habe ich meinen letzten Termin und seit Anfang letzter Woche bin ich schmerzfrei. Jetzt warte ich nur, bis ich das OK zum Trainieren bekomme. Und diesen Termin wollte ich eigentlich für das nächste Update nutzen. Doch es ist etwas heute Morgen passiert, dass ich unbedingt zu „Papier“ bringen muss.

Ich habe die 90 kg Schallmauer durchbrochen!

Jeder nimmt während des „Lockdown“ zu. Ich habe es geschafft auf 89,6 kg herunterzukommen. Durch mein Homeoffice konnte ich es einrichten, dass ich Mittag mit Lennox meine Runde gehen kann. Durch diese „kleine“ Änderung schaffe ich es, laut Pokémon Go App, in der Woche knapp 50 km zu laufen. Und der Wegfall der Mittags-Kantinen-Essen hat wohl auch noch dazu beigetragen. Ich kann mich in den letzten 15 Jahren nicht daran erinnern, dass ich die 8 auf der Zehnerstelle gesehen habe. Und Einen setze ich noch drauf.

Datum Gewicht Bauchumfang (cm) Info
16.03.2020 91,7 102,5
30.03.2020 92,1 104
08.04.2020 91,8 103 2 Wochen Corona Homeoffice und kein BJJ
20.04.2020 91,2 103
04.05.2020 91,6 103
11.05.2020 92
25.05.2020 91,6 106
01.06.2020 91,4 105
08.06.2020 91,6 105
15.06.2020 90,6 105
22.06.2020 89,4 103,5

Wie Ihr sehen könnt, habe ich mein Gewicht halten können, nur mein Bauchumfang hat ein wenig zugenommen. Und dann Anfang des Monats die klare Tendenz nach unten bis zum heutigen Tag. Ich werde wohl nicht viel weiter abnehmen, aber unter 90 kg ist echt ein Meilenstein.

Oss!

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Regnet es?

Ich liebe kleine Tools, die einem das Leben erleichtern. Deswegen suche ich auch fleißig danach oder mache mir selbst welche. Wie Ihr in meinen Kategorien Jedi Tricks und Fingerübungen immer nachlesen könnt.
Eine Info, die ich immer wieder brauche, ist das Wetter und die Vorhersagen. Wobei ich sie nicht für mich brauche, sondern für meine Frau. Ich war immer ein wenig neidisch auf Amerikanische Linux User. Die mit dem einfachen Befehl

curl wttr.in

eine nette Grafik mit der Wettervorhersage in Terminal ratzfatz angezeigt bekommen.

Nun ist „curl“ ein Befehl, mit dem man HTML Seiten herunterladen kann. Also steckt da kein Skript dahinter, sondern ein Webserver. Und da man keine Parameter mitgibt, muss eine andere Logik dahinter stecken. Ich habe dann einfach die Adresse wttr.in in mein Brave gepackt und unglaublich, ich bekomme die Wettervorhersage meines Standortes. Und das im gleichen Stil wie in der Konsole. Schlicht und rasend schnell.

Das Bild ist aus dem WSL von Windows 10 (eines der besten Dinge, die Microsoft in der letzten Zeit realisiert hat), sieht im Webbrowser genauso aus. Zwar wird mir gerade Kornwestheim anstatt Ludwigsburg als Stadt anzeigt, das liegt aber wohl an meinem Provider und meiner aktuellen IP Adresse.

Und es wird noch besser. Das ganze Projekt ist in Python geschrieben und Open Source auf Github. Da werden für mich ein paar Stunden draufgehen um durch den Code zu gehen. Und man kann dem Webserver auch noch Parameter für andere Orte mitgeben. Entweder als Namen oder auch als Flughafenkürzel.

wttr.in/London
wttr.in/Moscow
wttr.in/Salt+Lake+City
wttr.in/muc
wttr.in/ham   

Ich bin total begeistert und froh nicht mehr auf diese fetten mit Werbung und Popups überladenen Seiten zu gehen.

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Jedi Tricks – AutoHotkey – Erste Schritte

Als ich vor langer Zeit euch meinen Autohotkey Bot gezeigt habe, hatte ich im ersten Absatz erwähnt, dass AutoHotkey das Rückgrat meiner täglichen Arbeit ist und das ich es unbedingt verbloggen muss. Jedoch habe ich es nie getan. Schande! Denn dieses Programm und seine Möglichkeiten sind die Quintessenz warum man eigentlich PCs benutzt. Sie sollen so viel wie möglich automatisieren und einem die Arbeit erleichtern.

Was ist AutoHotkey?
AHK ist ein OpenSource Programm das im Hintergrund alle „Eingaben“ überwacht. Das Programm wird immer mit einem dazugehörigen Skript gestartet, in dem Aktionen auf jede Eingabe definiert werden. Die primären Aktionen, aus denen sich auch der Name herleitet, sind Hotkeys und Hotstrings.
Hotkeys sind einzelne Tasten, meistens Funktionstasten oder Buchstaben mit gedrückten Modifikation-tasten wie Steuerung (Strg), Windows-Taste, Großschreib (Shift) oder Alt.
Hotstrings sind dann bestimmte Worte oder Zeichenkombinationen.

AutoHotkey muss nicht installiert werden. Es reicht das Zip herunterzuladen, in einen Ordner zu packen und dann ein „.ahk“ Skript damit auszuführen. Oder man lädt sich den Installer von AutoHotkey.com herunter und führt diesen aus. Dann werden automatisch alle „.ahk“ Dateien mit AutoHotkey verknüpft und man kann diese per Doppelklick starten. Ach ja, das Programm gibt es nur für Windows.

Das ein Skript läuft, sieht man an einem Icon mit „H“ in der Iconleiste.

Was genau steht denn in so einem „.ahk“ Skript?
Da dieser Beitrag erste Schritte heißt, gehe ich nur auf die simpelsten jedoch sehr hilfreichen Funktionen der Hotstrings ein.
Von Hotstrings hat jeder schon mal gehört. Diese nennt man auch Autovervollständigung, z.B. in Microsoft Word oder Outlook. Der Vorteil von AHK ist, dass diese immer und überall funktionieren, nicht nur in den oben genannten Programmen, und man definiert diese nur an einer Stelle und zwar im AHK Skript.

Das sind ein paar meiner Hotstrings. Mit der Zeit gehe ich auf alle Details ein. Diese könnt Ihr euch einfach in eine Textdatei mit Notepad++ kopieren und dann als „meinehotstrings.ahk“ speichern. Doppelklick auf die Datei und schon erspart Ihr euch das tippen.

::grm::Gruß,{enter}Massimo
::#we::Ich wünsche ein schönes Wochenende.
::mfg::Mit freundlichen Grüßen{enter}Massimo Castell
::sgh::Sehr geehrter Herr 
::sgf::Sehr geehrte Frau 
::sgdh::Sehr geehrte Damen und Herren,{enter}{enter}
::#bic::DEUTDEBBXXX
::#iban::DE94100700001234567890
::#mcard::4912345678901234

Wie man sehen kann, habe ich auch meine BIC, IBAN und Mastercard Nummer als Hotsting hinterlegt (das sind natürlich nur Zufallszahlen 😉 ). Damit ich z.B. auf Webseiten oder im Onlinebanking nur noch #iban tippen muss und schon wird ohne Vertipper meine Nummer eingetragen. Bitte hinterlegt KEINE PASSWÖRTER ODER DIE SICHERHEITSZAHL DER KREDITKARTE in der .ahk Datei. Das ist eine für Jeden lesbare Textdatei. Für diese Anwendung gibt andere Programme wie KeePass.

Und natürlich kann man mit Hotstrings auch Vertipper wieder gerade biegen.

::restliochen::restlichen
::antwrot::Antwort
::jeodch::jedoch
::weider::wieder
::un f::und
::auhc::auch

Das wünsche ich euch viel Spaß mit den ersten Schritten. Es werden noch viele Jedi Tricks folgen und Ihr werdet AutoHotkey genauso lieben wie ich.
Falls Ihr Fragen habt oder ich euch bei der Installation helfen kann. Einfach in die Kommentare schreiben oder eine Mail schicken.

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Die Macht der Masse gegen Scam

Es ist schon eine Weile her, als ich auf Instagram eine private Nachricht von einer recht gutaussehenden Frau, die mich kennenlernen will, bekommen habe. Eine Militärangestellte (oder wie man das auch nennen mag) wie ich aus Ihrem Profil auf Instagram sehen konnte.

Nun muss man wissen, dass es eine Masche ist. Diese Scammer wickeln einen in eine Liebesgeschichte ein und irgendwann entsteht eine Situation, bei der man Geld hinschicken soll.

Da ich diese Masche kannte, habe ich mir den Spaß erlaubt, auf die Mails zu antworten. In der Zwischenzeit konnte ich durch eine einfache Google Bildersuche die Quelle der Bilder ausfindig machen. Es war ein Erotikmodel, das auch eine Fotostrecke als GI hatte.
Mit diesen Infos habe ich erstmal das Model über die Seite angeschrieben, dass Schmu mit Ihren Bildern getrieben wird. Dann habe ich mit Python alle Follower des Scamprofils per DM angeschrieben, dass es ein Scam ist. Und zum Schluss habe ich das Profil bei Instagram gemeldet.

Und genau das ist eigentlich der springende Punkt. Wie viele bekommen solche Scamnachrichten und blocken sie einfach weg. Ansich sollten alle sich die 2 Minuten nehmen und solche Profile bei Instagram melden. Denn dann greift das, was ich in der Überschrift geschrieben habe. Die Macht der Masse. Jeder macht nur einen kleinen Teil (oder mehr wenn er kann) und dadurch wird das Gesamte besser. So funktioniert auch die Open Source Bewegung.

Ich folge dem YouTube Kanal Engineer Man. Auch er hat zwei Videos zu diesem Thema gemacht. Eines davon ist ähnlich meinem Geschriebenen. Was kann ein „normaler“ Internetbenutzer tun, um mit wenig Zeitaufwand Scammer zu melden. Beim Anderen nutzt er sein Python Wissen, um einen Scammer das Leben schwer zu machen.

Ich hoffe, dass wir alle zumindest das Erste uns zu Herzen nehmen und die Zeit investieren, um das Internet ein wenig sauberer zu machen.


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Ich kauf mir was

Beim Scrollen durch meine Twitter TL bin ich auf diesen Tweet gestoßen.

Doch es war nicht der Tweet, sondern die ganzen Antworten darauf die micht umgetrieben haben. Ich selbst habe es auch für einen Irrsinn gehalten, das man für nen Teekocher soviel Geld ausgeben kann. Jedoch gibt es auch genug Menschen die mehr als 1000 Euro für ne Kaffeemaschine ausgeben. Und ich selbst habe ja auch nen Thermomix zu Hause, den diese Gruppe als herausgeschmissenes Geld bezeichnet. Und genau hier fängt es mich an zu nerven. Besonders in der aktuellen Zeit während dieses Corona-Krise. Es ist mir bewusst, dass zurzeit viele Existenzen bedroht sind. Und das deswegen Geldverschwendungen wie bei der Rettung der Lufthansa oder die Bonuszahlung bei BMW viel Aufmerksamkeit bekommen. Diese Diskussion jedoch hört man immer wieder. Es gibt Menschen die Anderen vorschreiben wollen, wie sie ihr Geld auszugeben haben. Ich bin das immer wieder begegnet, wenn ich mir eine neue Spielkonsole zugelegt habe. Komischerweise sind Geldverschwendungen wie ein Ferrari oder Lamborghini in der Gesellschaft angesehen. OK, ich würde mir auch einen Lambo kaufen, wenn meine Bitcoins durch die Decke gehen. Und genau das ist es. Ich gehe davon aus, dass man sein Geld auf ehrliche Weise bekommen hat, also ohne jemanden auszubeuten. Dann sollte man auch das Recht haben, dieses Geld so auszugeben wie man will, wenn man niemanden verletzt. Und damit meine ich nicht dessen Ehre, die sich durch einen Teekocher angegriffen fühlt. Wenn Vorwerk das Ding in Massen produziert, dann gibt es auch einen Absatzmarkt dafür. Warum lässt man die Menschen nicht einfach in Ruhe? Warum muss man immer seinen negativen Senf dazu geben auch bei so Nichtigkeiten? In letzter Zeit retweete ich immer wieder einen Comic von @erzaehlmirnix. Das trifft es auf den Punkt.

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Überwachung

Gestern war ein Thementag auf arte und es fing an mit dem Bericht Überwacht: Sieben Milliarden im Visier an. Ja, es ist schon fast eine alte Kamelle in der gezeigt wird, wie manche Institutionen (Politik oder Industrie) die Angst ausnutzen und immer mehr Überwachungswerkzeuge auf die Menschheit loslassen. Und aktuell mit dem Corona Virus wird es lauter ausgesprochen eine Tracking App auf alle Handys zu packen. Zur Zeit auch noch begleitet mit der Aussage „Ihr ladet euch doch den ganzen Tracking-Scheiß von Facebook, Instagram und TikTok freiwillig auf euer Smartphone und jetzt kann man mal was Gutes tun“. Doch wenn man sich ein wenig mit App Programmierung auskennt oder beobachtet wie gut Bluetooth funktioniert, dann sollte man sich fragen frage, ob das wirklich so funktionieren kann? Und was für einen Nutzen gibt es, außer das eine zentrale Stelle alle unsere Bewegungsdaten besitzt? Und dieses sind so begehrt, dass jeder Hacker nur auf den kleinsten Fehler der verantwortlichen IT wartet um da ranzukommen.
Ich hoffe nur, dass es genug lautere Stimmen gibt, die einen darauf aufmerksam machen. Denn ansonsten gehen wir mit kleinen oder großen Schritten zum Wohle des Volkes Richtung chinesischen Zustand.

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Brave Browser und der letzte Tab

Vor etwa 3 Monaten bin ich vom Firefox auf den Brave Browser umgestiegen. Obwohl ich ein Verfechter der Feuerfuchses (das ja eigentlich ein Panda ist), irgendwas hat mich in letzter Zeit immer mehr gestört. Seien es die immer mehr integrieren Funktionen und damit das Gefühl, dass der Browser immer langsamer wird. Oder die vielen Meldungen das der Firefox auch zur Datenkrake wird. Und das war mein eigentlicher Grund vom Chrome zum Firefox zu wechseln.

Ich bin mit Brave recht zufrieden. Sowohl auf meinem PC wie auch auf meinem Android. Wobei bei letzterem er gelegentlich einfriert. Was mir auch super gefällt ist die BAT genannte Kryptowährung, die der Browser mit bringt. Man verdient mit Werbung schauen BAT und kann auf Webseiten, die man gut findet, BAT spenden. Ich bin noch nicht ganz durch das System gestiegen, sobald ich jedoch mehr weiß, werde ich es hier sicherlich erwähnen.

Ein Punkt hat mich am Brave aber gestört. Es gibt ein Feature, dass ich klasse finde. Brave zeigt die Favoriten Icon Leiste nur auf der Startseite an. Dadurch stört diese nicht beim Surfen. Da ich immer wieder auf diese Seiten zurückgehe, kann ich im Firefox immer auf die Favoriten klicken (ja, ich öffne selten dann einen neuen Tab). Beim Brave habe ich mich dann immer erwischt, da ich auf die Startseite zurückwollte, das ich den Tab schließe. Beim letzten Tab jedoch beendet sich der Browser und ich musste ihn wieder starten. Interessant ist, das ist das gleiche Verhalten bei Firefox, Chrome, Edge und IE, aber bei keinem stört es mich wie beim Brave.

Lange Rede, kurzer Sinn. Ich habe ein Plug-in gefunden, dass genau diese Verhalten abschaltet. Ich weiß, das ist ein sehr spezielles Problem, aber es gibt viele, die einen ähnlichen Workflow haben wie ich. Und da Brave auf Chromium basiert, sollte das Plug-in natürlich auch im Chrome und Edge funktionieren.

Link zum Plug-in

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#Projekt55 #002

Corona hält die Welt im Griff und auch Deutschland. Seit letzten Freitag sind Sportstudios geschlossen und da mein Vollkontakt Sport nahezu prädestiniert ist, ansteckende Krankheiten zu übertragen, hat mein Professor schweren Herzens den Betrieb eingestellt. Noch kann niemand Beantworten wie lange dieser Zustand andauern wird. Trotzdem machen wir, oder besser gesagt, unser Professor das Beste draus. Jeden Tag wird eine neue Fitness Challenge in die Gruppe gepostet und Viele machen mit.

Ich bin bis jetzt nicht dabei. Seit Montag bin ich im Home-Office und das schlaucht irgendwie mehr als das tägliche ins Büro gehen. Und so finde ich gerade nicht die Motivation mit aufzuraffen. Aber ich weiß auch, dass es gerade nur eine Phase ist und ich wohl in ein paar Tage einsteigen werde.

Und so gibt es nicht viel zu berichten. Hoffen wir, dass alles gut verläuft und bald der Normalzustand wiederhergestellt ist.

Passt auf euch auf. Bleibt gesund.

Oss!

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Porrada Geek! #91

Ich habe es diese Woche endlich mal wieder zweimal in Training geschafft. Und es war auch gut so. Denn ich merke wie meine Kondition nicht mehr auf dem Stand von vor ein paar Wochen war.
Und so bringt mich das Aufwärmen auch an meine Grenzen, auch wenn ich alle Übungen, bis auf die Mountain Climberdie sind mein Tod, recht gut mitmachen kann. Ich weiß noch wie ich am Anfang bei der Geschwindigkeit überhaupt nicht mitgekommen bin.

Als Übungen gab es wieder Submissions aus dem North South Pass. Die Erste war wieder der Kimura. Diesmal jedoch nicht wie am Montag. Diesmal sind wir davon ausgegangen, dass der Gegner einen Griff an den Kimono macht, um den Kimura zu verteidigen. Deswegen war es mit einem Losreißen verbunden und dann den Arm hinter dem Rücken des Gegners zubringen. Die zweite Submission war der Armbar. Davon ausgehend, dass der Gegner höher an seinen Kimono greift und damit den Kimura Finish unmöglich macht, wechselt man aus der North South Position mit einem gekonnten Beinschwung nach vorne in eine Sitzposition auf dem Gesicht des Gegners. Dann wird das andere Bein nach vorne gebracht und man kann sich gemütlich um den Griff kümmern. Diesen lösen und den Arm in die Kesa Gatame strecken. Wie immer eine einfache Bewegung, wenn man zuschaut, jedoch wenn man selbst am Zug ist…. Es hat jedoch ganz gut geklappt.

Das Sparring fing ganz gut an. Doch in meiner zweiten Runde hat mein Gegner eine Armbar ansetzen wollen und ich habe verteidigt, dabei hab ich mit dem „nicht gefangenen“ Arm jedoch ein so ruckartige Bewegung gemacht, dass ich mir vermutlich ne Zerrung eingefangen habe. Und so habe ich ne Zwangspause einlegen müssen. Aber ich hatte so Bock weiterzumachen, dass ich mich wieder angestellt habe. Und so habe ich mithilfe meiner Trainingspartner, die dann auch auf mich geachtete haben, doch noch 3 gemächliche Runden kämpfen. Das ist es was ein gutes Team ausmacht.

Oss!

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