Springe zum Inhalt →

Porrada Geek! #76

Nach der kurzen Auszeit habe ich das Training doch vermisst, also um den Montag zu überstehen (im Geschäft wurde ich wieder zur Weißglut gebracht) bin ich ins Training gegangen. Und obwohl der Parkplatz recht leer war, drinnen war die Bude voll.

Soloaufwärmen. Ich frage mich, wann ich diese Mountainclimber mal ohne Pause eine Minute durchhalte. Egal wie oft ich sie durchführe, ich habe nicht das Gefühlt, dass ich da „besser“ werde. Ähnlich der Sally up, Sally down. Das habe ich ja eine Weile in meiner Morgenroutine gehabt. Trotzdem bin ich am Ende immer kaputt.

Partneraufwärmen und Drill war der Single-leg-Takedown. Ein eigentlich simpler Ablauf, jedoch mit so vielen Tücken. Hier ziehen, da halten, Schritt nach hinten, Arm nach links oder auch nach rechts aus dem Weg räumen, auf das Knie, Schritt zur Seite, usw. usw.. Nicht umsonst hat Professor gemeint, das sei eine Tanzstunde. Die Übung war dann nach dem Takedown der Shotgun-Pass. Das muss bei mir, von Außen betrachtete, sicherlich sehr witzig ausgesehen haben. Das mit dem Herüberschwingen des Beines bis sie Überkreuz sind und dann zurück, ist noch nicht so sauber in meinem Bewegungsapparat implementiert. ABER! Es hat wesentlich besser geklappt als beim ersten Mal. Und ich hatte immer mein Gewicht auf dem Gegner.

Das Sparring haben wir, wegen der Menge an Leuten, wieder in dem Stationen-Rotation-Vorgehen durchgeführt. Doch diesmal war ich durch das Training so kaputt, dass ich es an einer Station nicht überlebt hätte. Ich habe sogar immer wieder Pause gemacht. Meine erste Runde habe ich dann mit Professor gemacht. Das hat mich gefreut, denn so oft habe nicht die Chance. Und es gab wieder sehr gute Tipps. Eines davon, war meine Aufmerksamkeit auf meine Zappeligkeit zu richten. Auch wenn ich hier immer wieder schreibe, wie langsam ich geworden bin und nicht in den Berserkermodus gehe, beim Rollen mit dem Professor habe sogar ich selbst gemerkt was für ein Zappelphillip ich immer noch bin. Erkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung.

Eine Sache möchte ich noch explizit erwähnen. Ich bin jetzt seit über einem Jahr dabei und, wie man an der Zahl sehen kann, zum 76. mal im Training gewesen. Es gab nur eine Person, die ich immer gesehen habe. Es war nicht der Professor, der war auch mal im Urlaub, sondern ein Blue Belt. Doch diesmal war er nicht da. Ich hoffe, es ist nichts Schlimmes und Gute Besserung wünsche ich!

Oss!

Veröffentlicht in Brazilian Jiu-Jitsu

Kommentaren

Schreibe einen Kommentar